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Montag, 2. März 2026

Pier 54, Glücksburg




Nun, nach knapp einer Woche im Hotel in Glücksburg und Abendessen im zum Hotel gehörenden Restaurant Gudlak, hatte ich endlich mal wieder Appetit auf ein Essen was mir schmeckt.
Vor allem auch eine Umgebung in der ich mich wohl fühle.
Vornehmheit mag ja für manche Menschen das halbe Leben sein, aber ich bin dafür nicht geboren und fühle mich in dieser aufgemotzten Atmosphäre auch nicht wohl.
Direkt vor unserem Hotel war ein Bistro.
„Pier 54.“
DA wollte ich hin.
Am Eingang wurde uns erklärt „ Ohne Reservierung nischt“
Auf meine Bitte wurden wir auf eine halbe Stunde später vertröstet.
Diese Abmachung geschah per Du und mit Handschlag.
Das war für mich schon die halbe Miete.
Und auch kein Problem.
Was spazieren, und dann neuer Anlauf.
Der Chef machte als er uns sah alle Türen auf um mich mit meinem Ferrari gut rein zu bekommen.
Der Laden war gut gefüllt.
Kinder liefen rum und Hunde waren unter den Tischen. Trotzdem kein Bistro in negativem Sinne, sondern eher ein gut eingerichtetes Restaurant. Sitzplätze ca 50. Ich glaube die meisten Menschen kannten sich ( Einheimische, gute Mittelschicht) 
Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt.
Essen Angebot wie es sich gehört. Rouladen, Königsberger Klopse, Wiener Schnitzel. 
Angebot zahlreich.
Chef bedient mit und hat für jeden ein passendes Wort.
Vor allem Open Kitchen. 
Mag ich. Wenn ich sehe, wie jede Bestellung gesondert zubereitet wird.
Der Lärmpegel könnte das einzige sein was manche Menschen stören würde.
Den Gästen dort nicht und uns auch nicht. Lucie brauchte wenigsten mich nicht auf zu fordern leiser zu sprechen.
Bier gab es verschiedene Sorten.
Wir entschieden uns für Schneider Weisse dunkel. 
0,5 l = 6,00€
Danach kam noch ne Linie zur Verdauung.
0,4 l = 3,50€
Ach ja gegessen haben wir auch.
Von vornherein.
Das beste seit einer Woche.
Lammhaxe, Stampfkartoffeln, Grüne Bohnen, zum Preise von 29,00€
Zart, Top, geschmacklich gut, Menge ausreichend.



Der ALTE war endlich wieder einmal zufrieden.
Ich denke, in der Hauptsaison ist dort die Hölle los. 
Wenn die Eiszeit beginnt.
Das Restaurant ist ziemlich neu.
Aber ich denke, der Wirt hat eine Goldgrube gefunden ( Wenn er so bleibt) 
Ach ja. Toiletten.
Ich habe sie nicht aufgesucht, aber sie sind im Keller. Dieser ist aber auch mit einem Fahrstuhl zu erreichen.

Freitag, 27. Februar 2026

Intermar - Gudlak, Glüclsburg



Und wieder ist der Alte unterwegs.
Oder sollte man besser sagen: immer noch?
Wir sind in Glücksburg.
Ich muss sagen, ein wunderschöner Ort. Hier könnte ich auch leben.
Viel Wald und Natur. Trotzdem noch normal geblieben. Hier grüsst man sich noch unterwegs. Nicht wie auf Fehmarn.

Wir wohnen im Hotel INTERMAR.
Da sieht das Grüssen schon etwas anders aus. Ist ja klar, wenn man sein Frühstück mit Sekt beginnt, dann ist man schon etwas besonderes. Leider gehören wir beide nicht dazu. Und das ist auch gut so.
Ansonsten ein sehr schönes, gepflegtes und angenehmes Haus.
Einrichtung modernisiert und grosse Zimmer.
Direkt am Strand. 
Nicht überlaufen, da der Strandabschnitt relativ klein ist.
Diesem Haus angeschlossen ist das Restaurant GUTLAK.
Zwar Hotelrestaurant aber auch für den öffentlichen Verkehr gedacht ( und angenommen) 
Innen sehr dezent und ansprechend eingerichtet.
Service ok. Sehr zuvor kommend, wenngleich ein bisschen mehr Hinwendung zum Gast sehr gut ankommen würde.
Höfliche Bedienung ist nur die halbe Miete. 
Doch zum Essen selbst
Da wir hier Vollpension haben, ist uns das Essen von der Karte, fremd.
Wenn ich schiele sieht es immer sehr gut aus, ist aber auch höherpreisig . ( 30-50€) 
Unser Essen, für Normalbürger, ist ……..
Es hat immer einen Aha Effekt und auch einen, na ja ist eben so.
Der Geschmack ist etwas Asiatisch geprägt, aber nicht aufdringlich. Darum kommt manches andere, kräftigere und rustikalere, etwas zu kurz.
Aber, wie ich es bei uns beiden sehe, das ist ganz individuell zu sehen.
Kurzbewertung: Gut, nett angerichtet und reichlich. 
(3Tage, 2 mal Reis, nicht unbedingt meines) 
Getränke sind u. a. Flensburger zum Normalpreis) 
Preis-Leistungsverhältnis? 
Will mal sagen, passt.
Aber mit Sicherheit nicht für 2-3 Wochen.
Es sei denn, Äusserlichkeiten sind einem wichtiger als Realitäten. 
Es war schön hier.
Wiederkommen…………..????????Ich denke mal. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Samstag, 7. Februar 2026

AUGEN AUF; BEIM KAUF



Nun, es gibt immer wieder Dinge über die ich mich freue, aber sehr oft auch Sachen da kommt mir die Galle hoch.

Gestern meinte Lucie, „ heb dein Popöchen und komm mit zum einkaufen“
Da ich sehr folgsam geworden bin gab es von mir keine Einwände.
( Ich kenne sonst die Folgen) 
Edeka, sehen, kaufen und….. ach ja, wir brauchen noch Gewürze.
„Warum?“
„Na, ich habe mal aufgeräumt und den alten Mist entsorgt“
Ok, war bestimmt nötig. Denn Gewürze schlummern meist Jahrelang in irgend einer Tüte ihr Dasein. Obwohl auch Gewürze durchaus mal auf ihre Verzehrbarkeit mal geprüft werden sollten.
Also zu dem grossen Stand mit den vielen bunten Döschen.
Alle alphabetisch geordnet, also keine Affäre.
U.a. auch ein Döschen „Liebstöckel“ in den Wagen gelegt.
Man sagt auch Maggikraut dazu, obwohl es nichts damit zu tun hat.
„Maggi“ ist ein reines Chemieprodukt.
Früher aus Salzsäure hergestellt, neuerdings aus „ enzymatischer Hydrolyse“
Was immer das auch in Wirklichkeit bedeutet.
Ich brauche NIE Maggi.
Dazu kommt noch mein alter Spruch:
„Wer Maggi braucht, kann nicht kochen“ 
Doch zurück zu unserem Liebstöckel.
Fertig mit Einkauf, nach Hause, aufgewärmt ( denn still sitzen in meinem Stuhl kühlt doch ab) auspacken.
Lucie wäre nicht Lucie wenn sie nicht jedes einzelne Teil, ehe sie es weg legt, gründlich untersucht.
Alles war gut, bis sie die Dose Liebstöckel aufmachte ( wer macht das schon?) und sie meinte, man hätte uns betrogen.
Der Inhalt bedeckte gerade den Boden der Dose. 
Was geklaut? 
Die Dose war aber noch versiegelt.
Dann kam die Lösung:
Oben auf dem Deckel stand die Füllmenge:
6 Gramm
?????????????????
Diese Menge ist bald nur für ein Essen.
Wir haben doch keinen Goldstaub gekauft.
Liebstöckel ist, salopp gesprochen, eine Pflanze die irgendwo am Wegrand steht.
Beinahe Unkraut.

Der Alte begann nun zu rechnen.
Bei 6 Gramm, zu 2,49€ bedeutet das, dass 1kg vertrocknete Wegesrandblätter zu 415,00€ verkauft werden.
DAS nenne ich mal ein Geschäft.
Der Lehrling muss jeden Morgen den Boden vor der Fabrik fegen und dann ist der Gewinn gesichert.

Nun weiss ich nicht, sehe ich da irgenwo/wie etwas falsch, oder wird hier der Verbraucher gnadenlos abgezockt.
DIESES hier war von der Firma „Hartkorn“
Bei den anderen Anbietern ( Fuchs und Ostmann) ist der Kilopreis normal ( um die 30,00€ ) 
Und die Quintessenz hieraus.




Lest VOR dem Kauf von Lebensmitteln IMMER genau was auf der Packung steht.
Wir werden beschissen, egal wann und wo.
Nicht nur in der Politik.

Samstag, 20. Dezember 2025

La Rosa Mi Barrio, Hamburg




Nun, wenn man schon in einer fremden Stadt ist, sollte man das Angebot der Gastonomie auch in Anspruch nehmen.

Wo findet man schon ein Peruanisches Restaurant?

Angeboten im Netz mit „ ein helles, modernes Restaurant, gut erreichbar von ihrem Hotel“

Anruf ob Behinderten gerecht?

Aber JA.

Na ja, dann mal los.

Erst einmal muss man sich des abends durch Hamburgs Strassen winden. Lucie immer mit dem Handy und dem Navi in der Hand. 

Dabei waren wir doch nicht auf der Flucht, sondern im Gegenteil.

Dort wo Treppen sind (Tunnel) eben einen Umweg suchen. Gesperrte Bürgersteige wegen Bauarbeiten? 

Kein Problem. „Andere Strassenseite benutzen“

Nur wo den Bürgersteig runter und wo wieder rauf? Also im Dunklen, ohne Licht, durch eine Gasse auf der Fahrbahn. Das die Autofahrer aufpassen. Wenn’s arg hoppelt war ein Hundertjähriger unter den Rädern.

Dann Überwege suchen um in der Richtung zu bleiben, am Hauptbahnhof vorbei. Die Seuche (Radfahrer) im Dunklen an sich vorbei rasen lassen, und dann, dann  sehen sie eine große Leuchtreklame:

„La Rosa“

Wenn man näher kommt sieht man eine Ladenzeile wie bei einem Ramschladen und mitten drin  eine Tür.

Ganz normale Tür mit, natürlich, 2 Stufen. Barrierefrei eben.

Ich gab auf, Lucie rin in die Bude und ………

Es kam ein Mann und eine junge Frau.

Soviel Deutsch sprechend wie ich Peruanisch.

Die Situation erklärte alles.

Er marschierte los und kam mit einem klappbaren Brett als Rampe an.

Steigung unwichtig. ER und Lucie drückten eben kräftig mit.

Durch einen düsteren Vorraum in das eigentliche Lokal.

Eigentlich.

Aber auch hier musst erst noch eine Stufe überwunden werden.

Also Rampe umbauen.

Nun waren wir im  „hellen, modernen Restaurant“

Es war ein Riesenraum.

Platz für mehr als 100 Personen.

Duster wie die Tische und Stühle,

Wohlfühlen ist anders, aber nun ja, in Peru ist das wahrscheinlich immer so.



Der Service, eine junge Frau, war aber sehr freundlich, wie auch alle anderen auch.

Die Möbel waren sauber und dunkel.

Schwarze Tischplatten noch obendrein.

Die besten Tage jedenfalls sind vorbei.



Bier wählten wir. San Miguel vom Fass.  Kenne ich und war gut.

Dann ging es ans bestellen. War leicht. Karte war in Deutsch übersetzt, Finger drauf und sie begriff.



Für beide:

Empanadas De Carne

Teigtaschen gefüllt mit Pulled Beef und in einem Schälchen hausgemachte Chillisauce.

Frittierter Teig, gefüllt.

Man konnte reinbeißen und dann die Chilisauce in die Tasche füllen.

Da ich ein „scharfer“ bin, war die Sauce auch alle geworden.



Lucie:

Bisteck A Lo Pobre

Roastbeef mit Reis, gebratenen Bananen, Pommes und Spiegelei

Kosten 23..-€

Menge war sehr viel-

Qualität war gut

Geschmack gut.

(O-Ton)



Gerhard

Bandeja Paisa Mi Barrio

Schweinebauch, Hackfleisch mit Chorizzo, rote Bohnen, Spiegelei, Avocado, Kochbanane, Maisbrot und Reis.

Kosten 23.-€

Menge zu viel

Qualität na ja

Geschmack hatte ich mir mehr erhofft



3 Tequila

zum runterspülen.


Gesamtkosten: 93,50€


Wir waren voll.

Lucie zufrieden.

Ich vermisste das AHA Erlebnis.

Das Ambiente könnte daran beigetragen haben.

Meckern?

Eigentlich nicht, aber auch nicht jubeln.


Immerhin, als ich Zeichen gab, kamen die Hilfstruppen wieder und expedierten mich wieder mit ihrem Brett auf die Strasse.

Es war nicht schlecht, aber noch einmal?

Ich weiß nicht.

Hamburg hat mit Sicherheit andere Lokalitäten.


Herr He, Hamburg




Wir waren ein  paar Tage in Hamburg.

Möglichkeiten um was zu essen oder zu speisen, unendlich.

Für mich war entscheidend, dass ich das Restaurant vom Hotel barrierefrei erreiche.

Das ist beileibe nicht selbstverständlich.

Der Clou aber war, bald bei allen, so auch hier, kommt man in den Betrieb nur über eine hohe Eingangsstufe. Da ich das überall so sah, denke ich mal, das es was mit Hochwasser zu tun hat.

So auch bei diesem Restaurant.

Da stehst Du dann mit deinem Ferrarie vor einer 35 cm hohen Stufe.

Lucie krempelte die Arme hoch. Ich lehnte mich an die Scheibe um nicht zu stürzen, und…….

Von innen wurde das bemerkt und sofort kamen einige Damen und Herren um mich in das Lokal hinein zu wuchten.

Alles wuselte um uns rum.

Tisch natürlich sofort wie gewünscht.

Ach wären Deutsche Servicekräfte nur annähernd so aufmerksam wie diese Chinesischen Damen und Herren.

Das Restaurant selbst ein  eigenartiges Lokal., relativ schmal, dafür aber (schätzungsweise) 8 Meter hoch.

An den Wänden Bilder im Format: 1 Meter x 4 Meter. Alles Chinesischer Art, aber keinesfalls aufdringlich oder überladen.

Sehr sauber.

Publikum schien aus vielen Bekannten zu bestehen. Man sah es auch an der Art ihrer Bestellung

Was ich auch schön fand.

Speisenkarte lang, aber trotzdem übersichtlich.

Alles mit einer Nummer versehen

Daneben ein Block und ein Kugelschreiber.

So konnte man also seinen Wunsch aufschreiben und auch noch einmal nachschauen und ändern.

Zusätzlich Gabel, Löffel und Stäbchen.

(Das letztere brauchen wir nicht, das mag jeder benutzen der dazu ein Affinität hat.) Aber ein Messer wäre für mich schon nicht schlecht gewesen.

Wenn das Mäuschen nun merkt, dass man so seine Wahl getroffen hat, nimmt die den Block ohne zu fragen und Dein Essen ist gebont.

Die Preise bewegen sich, nach meiner Meinung , im unteren Drittel.

Wo kann man schon für 10,00 € zu Mittag essen?

Noch eine Besonderheit.

Speisen die schärfer als normal sind, sind in der Karte mit einem großen roten Haken gekennzeichnet. 1 = scharf, 2 sehr scharf.


Bier, (Uns war danach) Spatenbraü, München.


Da wir keine Rechnung haben, Angaben nur aus dem Gedächtnis,

Lucie:

Frühlingsrollen (gefüllt mit Gemüse)

Gebratene Reisnudeln mit Gemüse




Gerhard:

Peking Suppe 

Gegrillte  Ente ohne Knochen mit Gemüse und Reis




Pflaumenwein

Bambusschnaps


Die beiden letzteren gingen auf das Haus trotz eigener Bestellung 

Dann hatten wir Mühe, ohne das Gesicht zu verlieren, das angebotene Eis NICHT an zu nehmen.

Auf jeden Fall war die Endsumme: 74,40€


Für uns, auf jeden Fall empfehlenswert.

Kein Imbiss, sondern schon ein gutes Restaurant aber mit Imbisspreisen und dem Aufmerksamkeit eines guten Hotels.

Allein der Abschied erinnerte mich an das Verlassen von langjährigen , guten Freunden.