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Dienstag, 15. April 2014

Kaffee

Kaffe muss, alles andere nicht unbedingt , sein.

Ich trinke gern Kaffee. 
Und wieder ging mir heute morgen so durch den Sinn.
Was trinken wir da eigentlich?

Da bieten die Großröster seit Jahren ihre Marke an.
Diese schmeckt ( mir überhaupt nicht ) seit Jahren gleich!!!
( Von den Maschinen, die ich natürlich auch benutze, wollen wir heute nicht sprechen.)

Wie macht man das eigentlich?
Kaffee ist doch ein Naturprodukt. In vielen Ländern, in vielen Böden, in vielen verschiedenen Klimazonen, jedes Jahr eine andere individuelle Ernte, verschieden Produzenten, verschieden Sorten, und immer hat das Zeug den gleichen Geschmack.
 
Über Jahre hinweg hat sich der Geschmack nicht verändert.
Das kann doch nur geschehen, wenn man das Naturprodukt chemisch verändert.

Der Konsument hat sich an „ seinen „ Geschmack gewöhnt, will ihn immer haben, und die Industrie liefert ihm das.
WAS da geschieht, weiß kaum einer.

Es interessiert auch keinem, ob es ein Arabica oder Robusta ist. Ob er aus Afrika oder Südamerika kommt.
Die Hauptsache: Er ist heiß und ev. in einem Plastikbecher.
Für mich ist der Duft eines frisch gebrühten Kaffees eine Offenbarung.
Ich möchte schon wissen wo er herkommt.

Dafür bin ich auch gern bereit einen vernünftigen Preis zu bezahlen.
Natürlich, wenn ich, wie die meisten, das Kg zu 3,00€ kaufe ( Hauptsache billig ! ) dann ist es mir auch egal was ich da saufe. ( Darüber möchte ich gern noch später einmal nachdenken )
Mit „ KAFFEE“ kann das Chemieprodukt eigentlich nur den Namen gemein haben.

Ich genieße meine gute Tasse Kaffee.
Dann ist der Tag schon mal gerettet.

Montag, 14. April 2014

Deggendorf: Zur Knödelwerferin

 Deggendorf! Da gab es früher schon den ganzen Tag warme Küche, einige nette Episoden ziehen an mir vorbei, dann denke ich an die Flut vor kurzem, der Entschluss ist gefasst. Deggendorf ist " in", und die " Knödelwerferin" muss es sein

Den Parkplatz zeigt mirdas Navi. Etwas kompliziert hinein zu kommen und unten bitte keine Panik. Es haben bis jetzt alle hinein und auch wieder hinaus gefunden. Gleich vorweg. Die gute Stunde kostete 2,60€. Auch kein Schnäppchen, wenn die Partnerin auf die Idee kommt alle Geschäfte auf noch brauchbares und wichtiges abzuklappern. 
Den Mittelpunkt des Ortes bildet der Obere Stadtplatz. Hier reihen sich Geschäfte und Gaststätten aneinander. Cafes, Eisdielen, Bierstuben und auch Restaurants buhlen um den Gast. Vor allem, hier kann man den ganzen Tag jederzeit etwas zu essen bekommen. Das wissen die Touristen und nutzen das Angebot auch dementsprechend. 
An einer Ecke mein Ziel. Die Knödelwerferin! Einige Tische draußen waren besetzt. Auch Einheimische darunter! Was ja nicht schlecht ist. Der Service 2 Damen. Nach einiger Zeit war ich dran. Vorher mussten noch die Tische richtig gerückt werden. Karte unter dem Arm und die Frage: " Was trinkst ?" Ich sagte ihr: Bestimmt etwas, aber erst hätte ich gern die Karte. In ihrem Gesicht las ich : ( Preiss , damischer) Die Karte selbst beinhaltete vieles, nur ich suchte vergeblich die Unzahl von Knödelgerichten in allen Facetten. Was ich las war Standard in Reinkultur. Na , vielleicht waren die Knödel alle weggeworfen worden. 
Zuerst ein Weltenhofer(?) Barock Dunkel . 0,5 l zu 2 ,90€ . Das Bier und der Preis war gut. 
Ich bestellte. Bleiben wir bei bewährtem. Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln zu 13,80€. Da das hier schon ein Spitzenpreis ist, dachte ich, da kann nichts schief gehen. Dachte ich! Salat extra !! zu 3,80€. Das Besteck wird ihnen , in einer Papiertaschenserviette, extra gebracht.
 Wie immer, beginnen wir mit dem Salat. Gut. Vielseitig, Weißer Dressing mit dunklem Balsamico veredelt. Warum wird ein Geheimnis bleiben, aber dafür war er sehr erfrischend durch den Essig geworden. Leider in einer kleinen Schüssel serviert. Mit Berg! Ob der Wirt schon mal das so gegessen hat? Wenn Sie mit der Gabel in die sperrigen Salatblätter stechen wollen, fallen die nebenliegenden auf den Tisch. Nun weiß ich auch, warum man keine Tischdecken hatte, sondern nur ein Quadratset in der Mitte des Tisches lag. Ich , als Wirt, hätte einfach einen Teller genommen, da gäbe es keine abzutragenden Berge. 
Das Hauptgericht: Ich werde hiermit den Ausdruck " Bayrische Bratkartoffeln" als Gebrauchsmusterschutz eintragen lassen. Rezept: Gekochte Kartoffeln in einer Pfanne, unter Zugabe von wenig Fett oder sonstigem, solange in der Pfanne lassen, bis ein Gast kommt. Dann haben sie ihre Farbe verändert und sind nicht mehr mit dem Ausgangsprodukt verwechselbar. Da sowieso meistens irgend eine Sauce darüberdrunterneben läuft, denn das ist hier unbekannt das man Bratkartoffeln extra serviert, ergibt das ganze eine homogene Masse die unter Begriff" gebratene Kartoffeln " gut zu vermarkten ist. 
Das Fleisch war größenmäßig in Ordnung, wenngleich ich auf die Qualität nicht besonders eingehen möchte. Sagen wir mal so wie ich es am Nebentisch von Einheimischen auf die obligatorische Frage: " hats gschmeckt?" hörte. Die Antwort war" passt" . So auch bei mir. Auf dem Fleisch die Röstzwiebeln. O.k. Diesmal aber ohne Kommentar. 
Danach mein Espresso zu 1,90€. War auch o.k. Ich sagte zwar ohne Wasser, aber wenn die Dame meinte......... 
Der dazu bestellte Grappa ließ mich dann doch bei Erstellung der Rechnung zusammenzucken. Nicht des Preises im allgemeinen, sondern in Bezug auf den mir kredenzten. 4,80€!!! Grappa kann sauteuer sein, das weiß keiner besser als ich. Nur, der hier kam aus einer anderen Flasche oder der Wirt hat sich bescheißen lassen. Auch der beste Grappa ist lediglich ein Tresterbrand. Da der Wirt aus einer Flasche ca 32 - 35 ausschenkt, bringt ihm diese Flasche rd. 150,00€ ein.
Ich hab dann noch 3,00 € Trinkgeld drauf gelegt und dachte bei mir. Das ist mein Beitrag für die Flutopfer. Für Alte oder Behinderte ist dieses Restaurant völlig ungeeignet. Die Toiletten befinden sich im ersten Stock. Es sind ( von mir gezählte!) 30 Steinstufen zu überwinden. Die Toiletten einwandfrei und gepflegt. Nur man muss sie erst mal erreichen. 
Der Service war zwar freundlich, aber die Prämisse war: " Ich bringe was du brauchst, nur hoffentlich gehst du bald , es kommt bestimmt ein neuer Gast" Ich war noch das Wechselgeld am verstauen, da griff sie schon durch meine Arme hindurch um die Teller abzuräumen. Freundlich, aber 

Sonntag, 13. April 2014

Sonntag

Die ewige Frage: Was koche ich heute?

Mir kam eine blendende Idee:
Heute ist Sonntag. Also Ruhetag.
Nichts! 

Aber essen muss ich trotzdem. 

Also Kartoffeln schälen und……
Sch…. da fängt es schon an.

Meinem ( gut gefüllten ) Keller einen Besuch abgestattet.
Da schreien mich  Dosen an: Fress mich „
Ene mene muh und raus bist du.

Rouladen, in einer Büchse .
Hergestellt von einem Metzger meines Vertrauens im Bayrischen Wald.
Da weiß ich was ich esse.
Mit Sicherheit kein angegammeltes Fleisch.
( Denn davon habe ich mich persönlich überzeugt )

Der Sonntag ist , wenigstens in dieser Hinsicht gerettet.

Kuchen für den Nachmittag ist immer bei mir  da.

Das Leben kann so schön sein.

Samstag, 12. April 2014

Schmallenberg: Guntermanns Stuben


Mein altes Thema.
Gäste haben was zu essen und Hunger zu haben, wenn es der Gastronomie gefällt.
Ich denke mal, das Fremdenverkehrsorte, die Wert auf zufriedene Gäste legen, sich hier einmal Gedanken machen sollten.
Um 10 Uhr frühstücken und um 12Uhr Mittag essen ist ein Unding. Oder warten bis 20Uhr?
Nach langem suchen, bei einer riesigen Anzahl von Restaurants, wurde ich hierher geschickt.
Es war keine Dönerbude, imbiss oder dergl. geöffnet.
Nur hier sollte es was geben
Ein Gasthaus, mittig in der Stadt gelegen. Nichts für Behinderte und Ältere, da zwar ebenerdig, aber die Toilettenräume sind im Keller gelegen.
Ich saß in einer Gaststube, Holztische, Stoffset, Blümeken, und das wars. Die nicht angezündete Kerze hob das Niveau.
Durchaus sehr sauber, und das ist ja wohl das wichtigste und möchte ich auch ausdrücklich betonen.
Es gab nur eine kleine Karte
Diese beinhaltet 6 Gerichte. 2 mal Schnitzel, Salat und Toast.
Frage des Wirtes ob ich was gefunden hätte, meine Antwort??????? Es ist doch nichts zum wählen drauf, ergab eine für mich unerwartete Reaktion.
Da ich eine sehr fröhliche alte Socke bin, hielt ich den Ball flach.
Herr Wirt, einen kleinen Gang im Tonfall zurückschalten. Bitte! Ich möchte bei Ihnen gegen Bezahlung was bestellen. Davon leben Sie!
Bier war Veltin.
Der Salat war Standard und nicht erwähnenswert. Die Blätter waren immerhin klein geschnitten
Fritten ( Gott sei Dank in einer separaten Schale) . Was soll ich dazu sagen? Ich habe sie gegessen.
Die Zigeunersauce war nicht schlecht. Wenigstens kein Fertigprodukt.
Immerhin
Sagen wir mal so: Es waren zwei Stück Fleisch drauf. Mit einem "Schnitzel" hatten sie nur den Namen auf der Karte gemein. Es kann ja sein. Das man Schnitzel hier so macht, ich kenne das anders.( vor ein paar Tagen habe ich Zwiebelrostbraten hier irgendwo gegessen. Das waren zwei Scheiben Fleisch von einem großen Stück Braten abgeschnitten. Das Wort Rostbraten war völlig fehl am Platze. Immerhin hatte es gut geschmeckt, und damit war das in Ordnung.) Hier möchte ich dieses Attribut nicht vergeben.
Fazit:
Es mag sein, das das Essen der Mittags- und Abendkarte wesentlich besser ist. Ich kann nur subjektiv das mir vorgesetzte beurteilen. Es war nicht das meine.
Da die Auswahl an Restaurants hier riesig ist, sollte man auch die anderen in seine Wahl mit einbeziehen.

Freitag, 11. April 2014

mal auf die schnelle..

Essen kochen.
Alte Leier. 
 
Aber was ????
So richtig Hunger habe ich auch nicht.

Da habe ich noch was Blätterteig ( 65 Cent ) ein halbes Pfund Quark ( 55 Cent ) im Keller schreit eine Büchse Pfirsiche nach mir ( 85 Cent ) und Eier liegen im Kühlschrank

Also.
Backblech.
Teig drauf.
Quark mit 3 Eiern, Rohrzucker, einen guuuuten Schuss Bacardi als Pampe gerührt.
Auf den Teig ( Ränder etwas hochklappen ) Die Pfirsische drauf und 25 Minuten bei 200 Grad ins Rohr.
Das Ergebnis :



Essen für heute gerettet.

Mir kam so der Gedanke:
Gesamtkosten : unter 3,00€
Vorbereitung ca 5 Minuten

Ach ja, Kaffee auch noch. Auch da was von dem klaren Zeug rein.

Cherio

Das kann sich doch eigentlich jeder erlauben.
Würden die Eltern Ihren Kindern nicht immer ein paar Euro in die Hand drücken, könnten sie für wenig Geld selbst etwas machen.

Und die anderen brauchten nicht zu jammern : Meine Rente erlaubt mir nichts.


Donnerstag, 10. April 2014

Apfelsinen

Manches mal esse ich auch Obst. ( Ansonsten trinke ich es lieber)


z.B. Apfelsinen.
Am liebsten Minneola. Diese sind zu  selten im Angebot, und wenn, lagern sie schon wochenlang in irgend einer Kiste. 

Nun habe ich vor einiger Zeit eine Lösung gefunden wo ich saftreiche, wohlschmeckende, frische , ungespritzte  !!! Apfelsinen bekomme.
Vor allem ungespritzte !!!
Die Schale kann man also getrost in den Zucker, Tee oder Kuchen reiben.

Wo ?
Auch in kleinen Mengen ! ( 1!kg zu 2,80 € )
Preise absolut die Ware wert.

Wenn es geht, esse ich nie mehr eine gewachste, wochenlang im Transport gelagerte und dann im Handel auf mich wartende Apfelsine.
Immer Erntefrisch. Verschiedene Sorten. Auch Zitronen !

Ist für mich immer Beipack wenn ich was anderes bestelle.
Es gibt auch vieles andere dort.

Mal versuchen ??




Mittwoch, 9. April 2014

Kollnburg: Zum Bräu


Mir fiel mir der Bräu in Kollnburg ein.Dort wären jetzt die Kinder im Geschäft.Hierzu muss ich sagen.Dort habe ich schon vor rd. 30 Jahren gegessen. Ich kenne also noch die Großeltern , die Eltern und nun sind die Kinder dort. In der Zwischenzeit hat sich der Gasthof zu einem Wellnesshotel gewandelt. 
Nun möchte ich ja etwas essen und nicht meine Sinne laben.Der Service, ein Herr und eine Dame. Er, sehr schnell, professionell, sehr höflich und eine gute Kraft.  Aber für einen  Gasthof wie ich ihn kenne und mag, zu wenig persönliche Ausstrahlung und zu viel Routine. Die Dame, aus dem Nachbarland, das gleiche, nur es war eben eine Frau. Da kommt mehr von Gefühl zum Vorschein. 
Frage wie immer nach dem Getränk wenn man noch im Mantel dort steht.
Garderobe auf den freien Stuhl gelegt. Ich hätte wenigstens den Hinweis gegeben wo denn nun man seine Klamotten deponieren kann. 
Speisenkarte nicht mehr so üppig wie früher. Wohltuend beschränkt auf alles wesentliche. Die Tische mit einer Viereckdecke, einer Kerze ( was soll dieser Quatsch eigentlich? Wenn ich tot bin braucht man die als Totenlichter. Solange ich lebe unterm Stövchen ) Peffer-  und Salzstreuer. In der Ferne sah ich auch eine Pfeffermühle am Salatbuffett. Nur, ich lehne es grundsätzlich ab beim essen durch die Gegend zu latschen. 
Getränkewunsch: 1 Weizen hell zu 2,70€. Ehe ich es vergesse. 1 Obstler zu 2,00€
Zwiebelrostbraten zu 14,90€
Da ich der einzige Gast war, war das Getränk schnell am Platze. Aber auch das Essen in einer relativ kurzen Zeit.Manche finden das lobenswert, ich dagegen bin dann immer etwas leicht irritiert. Was sich dann auch zeigte.
Die Fritten waren eben Fritten.Hätte man da was Hagelsalz oder Paprika drüber gemacht, wären sie sogar schmackhaft gewesen. So aber, eben Fritten. Was für ein Genuss ist es, Belgische Fritten, heiß am Wagen zu bekommen. Ich weiß nicht wie man in der letzten Zeit in den Gaststätten Fritten servierfertig macht.
Das Essen selbst: Menge und Optik durchaus ansprechend ,Medium perfekt. Qualität ohne jeden Tadel.Nur, das war es aber auch schon.Was hätte man hier machen können? Das Salz überall !! fehlte, ist nicht schlimm und auch bestimmt im Sinne vieler Gäste. 
Die grünen Bohnen in einem Gemüsesud. ( Gott sei Dank ohne die Brühe auf dem Teller ) Was hätte man daraus machen können? Z.B. etwas stark geräucherten Speck drüber, oder was Ingwer, oder sonstwas , vielleicht sogar ein Spritzer Essig, dann hätten sie als Salat ihre Daseinsberechtigung erfüllt, aber so war es nur eine grüne, langstielige botanische Pflanze die gut aussah.
Die Zwiebeln. Ja o.k. Aber eine resch gebratene Zwiebel die knusprig gebraten ist, ist ein Gedicht. Wie hat man diese Zwiebel nur so hin bekommen? In einer Pfanne nicht. Friteuse? So waren sie denn auch. Aber auch das glaube ich nicht.
Das Fleisch selbst. Ich sage ja. Keine Beanstandungen. Hätte man da noch was Tellychery Pfeffer rauf gemacht oder… Ich weiß es nicht, da ich ja kein Koch bin.
Wenn man mir nun immer erzählte, das der junge Wirt ein exellenter Koch wäre, dann hatte er heute frei oder aber er kann zwar kochen aber nicht würzen. Und genau das ist es was ich bemängele.
Gesamturteil:
Fad und langweilig. Ladet nicht zu einem weiteren Besuch ein. Macht auch nicht neugierig.
Für mich nicht interessant. Vielleicht lieben andere Menschen so etwas. Für mich ist auch das kleinste Gericht, mit Liebe und Können zubereitet, eine Freude.Ich möchte nie speisen, sondern essen. Aber auch nicht abgefüttert werden um ein menschliches Bedürfnis zu befriedigen.Schade. Das war es in meinem Leben mit dem Bräu in Kollnburg. Wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr.