Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Posts mit dem Label Frühstück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Frühstück werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. August 2014

Wie konnte mir das passieren?

Wenn ich so in den Urlaub fahre, muss ich mich ja morgens dort selbst versorgen.

Das Frühstück ist für mich das schönste am Tage.
Ich mag keine vorgesetzten, abgepackten Frühstücksrituale mit unausgeschlafenen, fremden Menschen und deren Gesabbel oder ihren unzufriedenen Blicken weil die Nacht nicht das gebracht hatte , was erhofft war.

Ich brauche vor allem viiiiiel Zeit!
Neben mir liegt mein iPad. 
Sollte ich mal an Diät beim essen denken, liefert mir " Bild" das fehlende Fleisch.

Natürlich nehme ich viele Dinge von zu Hause mit, die es am Urlaubsort nicht gibt.

Und da ich immer lange bleibe, sind es nicht wenige.

Dazu gehören für mich z.B. Wildschweinpastete mit Preisselbeeren von Braasch. 
Oder auch Dynamit (  eine ganz heisse Salami) aus dem Bayrischen Wald.
Meine Marmelade von Penninger mit Waldhimbeerlikör.
Auch diverse exklusive Kleinigkeiten gehören dazu.
Und so weiter.

Ich bin auch ein ganz süsser.
Darum wird auch immer von meiner Patisserie einige Tafeln Schokolade zum verschenken geordert.

Weil es unterschiedliche Lieferanten sind, muss ich also frühzeitig ordern.
Nicht  zu früh, aber rechtzeitig.

Alles wurde geliefert und in einem grossen Karton im Keller bis zur Abreise gelagert.

Meine Art für die Reise zu packen geschieht aber im Normalfall ganz systematisch.
Ich bin nicht nur ein Realist, sondern auch ein Rationalist.
Im Zimmer was gebraucht wird einpacken, ins Auto verstauen, los fahren.
2 Stunden brauche ich für alles.
Einschl. Haus versorgen.( wenn ich da an meine Frau denke? Die brauchte Wochen dafür) 

Es klappt immer.
Nur das dieses mal, der vorher gepackte Karton mit all den verderblichen !!! Herrlichkeiten, im Keller stehen blieb.
Wenn ich nach Hause komme, kann ich das entsorgen.

Ich könnte mich vor Wut in den Asch beissen.
Oder sollte so Demenz anfangen?

Sonntag, 22. Juni 2014

Frühstück unterwegs.


Ich reise viel.
Auf anraten meiner Freundin übernachte ich auch öfter.
Zwangsläufig, und auch erwünscht, gehört ein Frühstück am nächsten Morgen dazu.

Was sie da bekommen. Ist eine Untersuchung wert.

Buffet oder es wird " etwas" an den Tisch gebracht.
Ich bin kein grosser Esser, aber das wenige möchte ich auch mit Appetit essen.

Meistens werden sie von einer muffigen Service- oder Aushilfskraft bedient.
Die Besitzer schlafen noch. 
Wie schön wäre es, statt des Staubsaugers aus den Nebenräumen, etwas leise Musik zu hören.

Buffets sind nicht so mein Ding.
Da steht gewöhnlich das Essen für eine ganze Kompanie angerichtet.
Körner für die Menschen die meinen sich gesund ernähren zu müssen.
Wurst und Käse in jeder Menge.
Toll!
Nur es sind doch nur 3 oder 4 Gäste da!
Was geschieht mit den Lebensmitteln die da stehen?
Oder ob das Buffet immer für 10 Tage auf einmal angerichtet wird?

Die zweite Variante.
Buffet mit komplett fertig verpackter  Ware.
Bei diesen suche ich nicht danach aus was ich essen möchte, sondern sortiere  die Packungen nach Verfallsdatum. So wird die Zusammenstellung immer eine Überraschung. Das sich mein Magen darauf einstellt und nicht knurrt. Wehe! 
Neuer Tag, neues Glück.

Die dritte Art.
Sie bekommen es vorgesetzt.
" Friss oder stirb"
1-2 Scheiben Wurst. ( meist Dauerwurst, damit kommt man leicht über die nächsten Wochen) 1 Scheibe Käse. ( er wellt sich nicht immer ) und ein Ei. Wer es gegessen wird, ist es gut, wenn nicht auch gut, kann man es nachher beim Mittag auf 5 Salatportionen verwenden.

Kaffee in den beiden ersten Varianten aus dem grossen Kübel. ( Laufe Junge, bleibste fit)
Oder bei der dritten, nur wenn sie dem Service ihr bezauberndstes Lächeln am frühen Morgen sich abgerungen haben, erfolgt eine Nachfrage ob denn nach der Spatzenmenge vielleicht noch etwas gewünscht wird.

Immerhin ist das Frühstück mit 5 -10,00€ berechnet.
Der Materialwert beträgt etwa 1,50€ 
Also es ist ja kein Verlustgeschäft für den Wirt.

Mir wird jeden Morgen klar gemacht.
Junge, sei froh das du noch aufgewacht bist, sei bescheiden.
Der Tag kann nur noch besser werden,

Samstag, 3. Mai 2014

Frühstück im Hotel...

Frühstück im Hotel.

Da kann man so viel erleben.
Dieses mal, in Bremen, komme ich wieder einmal ins grübeln.

Unabhängig davon, das ich Buffet in jeder Form hasse, hier wurde ich in meiner Abneigung wieder einmal bestätigt.
Warum eigentlich?
Es gab absolut nichts zum meckern!

Der Frühstücksraum sehr nett und sauber. Einige Gäste waren schon da. Es müssen Deutsche gewesen sein, denn niemand nahm von meinem " Guten Morgen" Notiz.
( ich habe selten so viele unhöfliche Menschen erlebt wie in Deutschland) 

An der Seite des Raumes aufgebaut.
Teller, Besteck und Tabletts. ( da bin ich eigentlich schon satt. Andere mögen das lieben. Ich nicht!)
Dann kam die Müsli Abteilung. Milch und Cerealien . Es war alles vorhanden was die Fraktion der ewig nach der gesunden Ernährung lechzenden meint zu brauchen.
Alles in grossen Gläsern und Kannen steril abgefüllt.
Dann Obst, Eier und diverses.
Dann kam die Abteilung der verpackten Marmeladen, Honig und Wurst in Metalldöschen.
In einer Kühltheke war auch frische Wurst, Butter und Käse. Das war die einzige Abteilung die frisch war. 
Daran anschl. Saft, Kaffe, Tee, alles in Thermosbehältern.
Eigentlich toll, wenn da nicht......
Was wollte ich eigentlich ?
Mir war das alles zu steril.

Ich holte mir aus der Kanne eine Tasse Kaffee und ein Plastikdöschen Milch.
( da ich viel Kaffee trinke, musste ich also vier mal den Weg zur Kanne machen.)
Die Butter reichte nicht. Also auch die wieder holen gehen.
Da ich die Papierservietten übersehen hatte, musste ich wieder los.
Bei der Marmelade in den Aludöschen wusste ich wenigstens was es war, denn es stand drauf.
Ich dachte da an ein Lied" und immer auf der Wanderschaft"

Ich habe gegessen und im stillen mir ein Frühstück gewünscht und vorgestellt wie ich es mag.
Ein gedeckter Tisch.
Eine Kanne Kaffee deren Duft mich zum Sünder werden lässt.
Stoffservietten die meinen Mund umschmeicheln und nicht in den Fingern fusseln.
Milch aus dem Kännchen und nicht in der Menge mir per Dose vorgeschrieben wird.
Ein freundliches Gesicht, das mir entgegen lächelt.
Und vor allem den Luxus nicht ewig hin und her zu rennen, zu suchen und  dann mit dem steril verpackten Scheiss auch noch die missbilligenden Blicke der Tischnachbarn ertragen zu müssen: " Mann, was kann der Alte fressen"

Wie immer.
Ich lebe in einer anderen Welt.
Wieder für mich einmal der Beweis.
Kein Büffet.
Dabei war alles da. 
Es fehlte mir nur noch der Roboter der mir einen Zettel zuschob.
" Biste satt, dann haue endlich ab" 

Freitag, 25. April 2014

Jeden Morgen das gleiche

Wenn ich morgens meine „ Gassi „ Runde mache, komme ich auch an einer Bäckerei vorbei.

Jeden Tag stehen da eine Unmenge von jungen Menschen ( Kindern) Schlange.
Ich kenne das nur noch aus der Nachkriegszeit.
Drinnen werkeln 2 fleißige Damen, die in Fließbandmanier Brötchen aufschneiden, eine Scheibe Wurst oder Käse rauflegen ein Blatt Kaninchenfutter ( ist ja soooo gesund !!??) noch dazu und zugeklappt.
Der junge Mensch bekommt das in die Hand, einen Pappbecher mit der das Paraffin auflösenden Jauche, und dann geht es in Scharen zum morgendlichen Treffpunkt. Der Schule.

Und wieder bekomme ich etwas nicht in meinen Birne. ( und zwar sehr viel nicht )

Warum wird nicht zu Hause gefrühstückt? Auch dann, wenn die Eltern zum „ dringend notwendigen „ Gelderwerb das Haus schon verlassen haben.

Wenn ich die Kosten, dieses mit Sicherheit kein anständiges Frühstück ersetzenden Brötchens, sehe. Und das  dann aufs Jahr hochrechne?

Diese Art von Frühstück, abgesehen mal von der Art auf der Straße beim laufen zu essen und zu trinken, ist bestimmt auch nicht vom gesundheitlichen Standpunkt her als gut zu bezeichnen.

DAS ist die heutige Zeit eben??
Sehe ICH ganz anders. Das MACHEN wir in der heutigen Zeit.

Ich kann auf diese moderne , neue Zeit gern verzichten.
Das Frühstück am Tisch, in aller Ruhe, ist für mich die schönste Zeit des Tages.

Vielleicht sehe ich darum auch diese Welt mit anderen Augen, mit meinen.