Wenn man viel unterwegs ist, geht man auch viel in Restaurants essen. Und diese Erfahrungen möchte ich hier weiter geben. Es muss ja nicht jeder auf die Schnauze fallen. Interessiert ? Daneben finde ich auch alles was mit Essen und Lebensmitteln zu tun hat, als interessant und kommentierbar.
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Donnerstag, 31. Juli 2014
Drachselsried: Hotel Falter
Wie komme ich eigentlich hierher?
Ich habe dem Hause eine mail geschickt indem ich sie darauf aufmerksam machte, das aus ihrer Homepage nicht hervorging wann externe Gäste eine offene Küche dort vorfinden.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich bekam eine nette Antwort. Passiert äußerst selten, weil die Wirte noch nicht erkannt haben , das ein Außenstehender viel mehr sieht als ein Insider. Umso erfreuter war ich, das der Wirt einsah, das die Homepage für einen Touristen ( in Bezug auf Küchenzeiten) nicht optimal war.
Um es gleich hier noch einmal kundzutun: Keinen Ruhetag, keinen Betriebsurlaub, den ganzen Tag warme Küche ( volle Karte)
Und weil ich gleich dabei bin Werbung zu machen: HP für 38,00€ p.P.
Nun wollte ich es wissen.
Heute war mein Ziel Drachselsried. Vor allem weil mir der Name Falter, in einem anderen Zusammenhang, noch in ( negativer ) Erinnerung war.
Sofort das erste Negativum: Wenn Sie in den Ort einbiegen, fahren Sie am Gasthof !!!! Falter vorbei. DAS ist es nicht!. Das kannte ich. Aber , die Straße biegt dann nach rechts ab, an der Ecke steht ein Hinweiser mit unzähligen Namen drauf, nur vom Hotel!!! Falter lesen Sie nichts
Lieber Herr Wirt. Dort an der Ecke gehört ein Hinweisschild auf Ihr Hotel hin!!!! Denn jeder Fremde folgt der Vorfahrtsstraße und weiß nicht das er links abbiegen muß um Sie zu erreichen. Ich habe sie gesucht!.
Das Haus selbst steht rechterhand, nicht weit von dieser Ecke entfernt, an einer leichten Hanglage. Es ist ein relativ großes Haus, was man eigentlich hier nicht vermutet.
Es führen Stufen hinauf, aber man kann auch linker Hand barrierefrei alle Örtlichkeiten erreichen. Parkplätze vor der Tür und neben dem Haus genügend. Kinder und Hunde kein Problem.
Das Haus selbst ist frei von " Urigkeit" d.h. Für mich : Gerümpelfrei.
Modern, im Landhausstil und Farbe, aber gemütlich. Frei von Chrom und diesem neumodischen Schnickschnack. Für Menschen gemacht und nicht für Roboter oder iPhoneableger.
Draußen eine schöne Terrasse mit großen Schirmen. Service eine durchaus freundliche Dame. Professionell, aufmerksam, und hinwendend, aber trotzdem mit persönlichem Charme. Auf den Tischen, auf einem Teller Besteckteile mit Papierservietten. Daneben die obligatorischem Glasbehälter mit Straßenstaub.
Die Speisenkarte optimal im Angebot.
0,25 l Frankenwein kostet 3,70€ ( ich werde nicht sagen was und wieviel ich getrunken habe! Ätsch!)
Ich bestellte einen Grillteller zu 12,90€. Es waren durchaus Nudel , Salat und Fischgerichte im Angebot, aber ich hatte noch einen hungrigen Gast bei mir.
Positiv fand ich die Frage, wie das Fleisch sein sollte. Normalerweise ist die Devise. gegrillt, friss oder stirb was ich dir hinstelle.
Das Gericht wurde auf einem Viereckteller serviert. Wenn er je angewärmt gewesen war, dann hat er schon lange darauf gewartet befüllt zu werden. Immerhin wurde nun zusätzlich ein Steakmesser geliefert.
Die Fritten waren Feinschnitt extra. Gemüse war mediterran. Fleisch 3 Sorten :Rind, Schwein, Huhn.
Die Menge durchaus ausreichend. Fleischqualität Durchschnitt. Wohltuend wenig Fett im Gemüse und wenn, nicht aufdringlich im Geruch. Viele Wirte meinen " mediterran " mit der Entsorgung ihrer Ölbestände gleich zu setzen.
Ich vermisse immer Mayo dabei. Ist aber nun meine persönliche Vorliebe. ( ich kann essen was ich will. Ich werde nie dünner) Hätte in diesem Fall, weil der Klacks Kräuterbutter erst dann essbar und aufgetaut war, als ich fertig war, mir Freude bereitet, aber man kann nicht alles haben.
An den anderen Tischen saßen zum überwiegenden Teil Hotelgäste zum Nachmittagslunch. Soweit ich es beurteilen konnte waren alle zufrieden. Für mich zählt nicht allein WAS auf dem Teller ist, sondern auch was sich so rechts und links abspielt. Die Chemie muss stimmen. Ich muss mich wohlfühlen. Und das habe ich mich hier auch.
Der Espresso in einer warmen !!!Tasse kostete 1,90€
Der Grappa war mein Fall!!! Stark wie ich in Italien immer trinke zu 2,00€ . Die Frage guter Grappa oder preiswerter Grappa geht mir so am A.... vorbei. Er muss MIR schmecken.
Genau wie Wein. Ich bin kein Kenner und will es auch nicht sein. Große Namen und Titel, auch bei Menschen! sind mir sowas von egal. Bei Menschen muss die Chemie und bei Lebensmitteln der Geschmack mir zusagen.
Fazit:
Ein Hinweisschild, wo das Haus ist, würde es allen leichter machen. Ich habe keines gesehen.
Ruhig, gediegen, freundlich, wohltuende Atmosphäre, im Angebot gut und ausreichend.
Für mich allemal wert eine Empfehlung auszusprechen. Vor allem der größte Trumpf:
Küchenzeiten ganztägig!
Samstag, 3. Mai 2014
Frühstück im Hotel...
Frühstück im Hotel.
Da kann man so viel erleben.
Dieses mal, in Bremen, komme ich wieder einmal ins grübeln.
Unabhängig davon, das ich Buffet in jeder Form hasse, hier wurde ich in meiner Abneigung wieder einmal bestätigt.
Warum eigentlich?
Es gab absolut nichts zum meckern!
Der Frühstücksraum sehr nett und sauber. Einige Gäste waren schon da. Es müssen Deutsche gewesen sein, denn niemand nahm von meinem " Guten Morgen" Notiz.
( ich habe selten so viele unhöfliche Menschen erlebt wie in Deutschland)
An der Seite des Raumes aufgebaut.
Teller, Besteck und Tabletts. ( da bin ich eigentlich schon satt. Andere mögen das lieben. Ich nicht!)
Dann kam die Müsli Abteilung. Milch und Cerealien . Es war alles vorhanden was die Fraktion der ewig nach der gesunden Ernährung lechzenden meint zu brauchen.
Alles in grossen Gläsern und Kannen steril abgefüllt.
Dann Obst, Eier und diverses.
Dann kam die Abteilung der verpackten Marmeladen, Honig und Wurst in Metalldöschen.
In einer Kühltheke war auch frische Wurst, Butter und Käse. Das war die einzige Abteilung die frisch war.
Daran anschl. Saft, Kaffe, Tee, alles in Thermosbehältern.
Eigentlich toll, wenn da nicht......
Was wollte ich eigentlich ?
Mir war das alles zu steril.
Ich holte mir aus der Kanne eine Tasse Kaffee und ein Plastikdöschen Milch.
( da ich viel Kaffee trinke, musste ich also vier mal den Weg zur Kanne machen.)
Die Butter reichte nicht. Also auch die wieder holen gehen.
Da ich die Papierservietten übersehen hatte, musste ich wieder los.
Bei der Marmelade in den Aludöschen wusste ich wenigstens was es war, denn es stand drauf.
Ich dachte da an ein Lied" und immer auf der Wanderschaft"
Ich habe gegessen und im stillen mir ein Frühstück gewünscht und vorgestellt wie ich es mag.
Ein gedeckter Tisch.
Eine Kanne Kaffee deren Duft mich zum Sünder werden lässt.
Stoffservietten die meinen Mund umschmeicheln und nicht in den Fingern fusseln.
Milch aus dem Kännchen und nicht in der Menge mir per Dose vorgeschrieben wird.
Ein freundliches Gesicht, das mir entgegen lächelt.
Und vor allem den Luxus nicht ewig hin und her zu rennen, zu suchen und dann mit dem steril verpackten Scheiss auch noch die missbilligenden Blicke der Tischnachbarn ertragen zu müssen: " Mann, was kann der Alte fressen"
Wie immer.
Ich lebe in einer anderen Welt.
Wieder für mich einmal der Beweis.
Kein Büffet.
Dabei war alles da.
Es fehlte mir nur noch der Roboter der mir einen Zettel zuschob.
" Biste satt, dann haue endlich ab"
Da kann man so viel erleben.
Dieses mal, in Bremen, komme ich wieder einmal ins grübeln.
Unabhängig davon, das ich Buffet in jeder Form hasse, hier wurde ich in meiner Abneigung wieder einmal bestätigt.
Warum eigentlich?
Es gab absolut nichts zum meckern!
Der Frühstücksraum sehr nett und sauber. Einige Gäste waren schon da. Es müssen Deutsche gewesen sein, denn niemand nahm von meinem " Guten Morgen" Notiz.
( ich habe selten so viele unhöfliche Menschen erlebt wie in Deutschland)
An der Seite des Raumes aufgebaut.
Teller, Besteck und Tabletts. ( da bin ich eigentlich schon satt. Andere mögen das lieben. Ich nicht!)
Dann kam die Müsli Abteilung. Milch und Cerealien . Es war alles vorhanden was die Fraktion der ewig nach der gesunden Ernährung lechzenden meint zu brauchen.
Alles in grossen Gläsern und Kannen steril abgefüllt.
Dann Obst, Eier und diverses.
Dann kam die Abteilung der verpackten Marmeladen, Honig und Wurst in Metalldöschen.
In einer Kühltheke war auch frische Wurst, Butter und Käse. Das war die einzige Abteilung die frisch war.
Daran anschl. Saft, Kaffe, Tee, alles in Thermosbehältern.
Eigentlich toll, wenn da nicht......
Was wollte ich eigentlich ?
Mir war das alles zu steril.
Ich holte mir aus der Kanne eine Tasse Kaffee und ein Plastikdöschen Milch.
( da ich viel Kaffee trinke, musste ich also vier mal den Weg zur Kanne machen.)
Die Butter reichte nicht. Also auch die wieder holen gehen.
Da ich die Papierservietten übersehen hatte, musste ich wieder los.
Bei der Marmelade in den Aludöschen wusste ich wenigstens was es war, denn es stand drauf.
Ich dachte da an ein Lied" und immer auf der Wanderschaft"
Ich habe gegessen und im stillen mir ein Frühstück gewünscht und vorgestellt wie ich es mag.
Ein gedeckter Tisch.
Eine Kanne Kaffee deren Duft mich zum Sünder werden lässt.
Stoffservietten die meinen Mund umschmeicheln und nicht in den Fingern fusseln.
Milch aus dem Kännchen und nicht in der Menge mir per Dose vorgeschrieben wird.
Ein freundliches Gesicht, das mir entgegen lächelt.
Und vor allem den Luxus nicht ewig hin und her zu rennen, zu suchen und dann mit dem steril verpackten Scheiss auch noch die missbilligenden Blicke der Tischnachbarn ertragen zu müssen: " Mann, was kann der Alte fressen"
Wie immer.
Ich lebe in einer anderen Welt.
Wieder für mich einmal der Beweis.
Kein Büffet.
Dabei war alles da.
Es fehlte mir nur noch der Roboter der mir einen Zettel zuschob.
" Biste satt, dann haue endlich ab"
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