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Donnerstag, 15. Mai 2014

Der Beistellsalat


Ich staune oft über das was einem als Beistellsalat vorgesetzt wird.
Nun gut, da ich kein Salatfan bin, trifft mich das nur am Rande.
Trotzdem bin ich sauer.

Da werden Blätter auf den Teller gelegt, da könnte man glatt das ganze Essen einwickeln.
Das Wort " mundgerecht " scheint noch nicht angekommen zu sein.
Ich könnte kreischen, wenn ich die vornehmen Damen sehe, wie sie mit Messer und Gabel ihres Essbestecks,  ihre Salatblätter in kleine Stückchen schneiden. ( Vielleicht noch  mit abgespreiztem  kleinen Finger. ) 
Ährlich, sieht sehr schnieke aus, nur.....
Wenn schon, dann bitte nicht mit dem Messer des Hauptgerichtes an dem noch die Bratensauce klebt. Auch bitte nicht das Messer vorher durch den Mund ziehen. ( auch schon erlebt)

Einen Salat als Beilage zu essen ist im Prinzip ja auch gut. Warum bekomme ich eigentlich den Salat, meistens sehr kalt, immer schon ein halbe Stunde VOR dem Hauptgericht? Er heisst doch BEISTELLsalat? Ist auch eine Erfindung seit einigen Jahren. Ich kann es noch  bis zum servieren des Hauptessens aushalten.

Nun gut, bleiben wir beim Salat.
Diesen kann ich aber auch nur mit Appetit essen, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind.

1.) die Menge des Salates ist normal und der Teller stammt nicht aus der Puppenstube der Enkelin.

2.) es ist so wenig Pampe drauf, das man gefahrlos, ohne das  die Pampe links und rechts herunterläuft, auf das Blatt drücken kann.

3.) sollten sie einen weichen Untergrund haben, und das Blatt oben drauf liegen, wird es kriminell. Meine Empfehlung. Vergessen sie einfach ihre Kinderstube und nehmen ihre Finger zu Hilfe.

Apropos der Untergrund.
Ich mag nicht viele verschiedene Sorten auf  dem Salatteller. Zu 80% ist es billige Glasware.
Darum lieber etwas weniger Vielfalt, aber dafür das was gerade " in " ist. Graue Bohnen, die eigentlich grün sein sollten, erzeugen bei mir ob ihrer Geschmacklosigkeit immer den Eindruck das noch was von der Silage übrig geblieben ist.

Und von den " Güllekugeln" ( Maiskörner ) bin ich auch kein Fan. Letztendlich hat Mais doch erst nach dem Krieg hier richtig Einzug gehalten. 
Dank einiger Politiker mit ihrer Aufforderung immer mehr Kinder in die Welt zu setzen ohne Rücksicht darauf das diese Erde längst voll ist, entstanden auch diese Massentierhaltungszuchtfabriken.
Und die Gülle muss ja nun irgendwo bleiben. Die normalen Felder sind vollgepumt. Aber Mais liebt diese Scheissbrühe. Je mehr je besser. 
Ich frage mich manchmal, ist Mais nicht im Grunde getrocknete Schweinejauche? 

Aber zurück zu meinem Beistellsalat.

A.) Heute  gibt es jedes Gemüse, zu allen Jahreszeiten, frisch. Warum also Glasware? TK könnte ich noch verstehen. 

B.) Scheut man die Kosten?  Dann bitte eben nur Saisongemüse. Im übrigen, bestelle ich einen Salatteller extra, nehmen Sie ja auch einen Preis, der das nicht servierte Schweinesteak im Preis schon mit einschliesst.

Für mich sind diese Salatteller in der Mehrzahl mehr Ärgernis und Freude.

Wäre es anders, dann könnte ich mich vielleicht daran gewöhnen, das diese Grünen Blätter mit ihrem hohen Anteil an Nitraten auch essbar sind.
Im Moment denke ich da mehr an meine Gesundheit und verzichte meistens drauf.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Lörmecke: Sauerland Turm


Bisher habe ich bei meinen Spaziergängen immer  vermieden hier einzukehren.
Ich lege keinen Wert auf Abfütterungstempel hungriger Wanderer die z. T. auch  noch  die Butterbrote aus dem Rucksack holen.
Da aber weit und breit nichts anderes war, habe ich in den sauren Apfel gebissen.

Der Eingang behindertengerecht. Innen, na ja., wie ich es erwartete.
Kühler, sachlicher, relativ großer Raum mit lackierten Holztischen. Immerhin waren die Bänke und auch die Stühle mit Polster bezogen. Steinfußboden und Stützsäulen für den Turm in dem Pflanzen und ausgestopfte  Tiere lagen.
Auf den Tischen ein Blümeken ( immerhin kein Kunststoff) Zuckerstreuer und eine Zeitung mit 4 Blättern . Ach ja. Eine Kerze. ( im Vertrauen, was soll dieser Schnickschnack den man überall vorfindet? Diese Kerze heizt auch keinen Raum  auf). Die Zeitung entpuppte sich als das Speise- und Getränkeangebot. Ehrlich gesagt. Fand ich toll. Ich konnte vergleichen, mir die Zeit vertreiben, in aller Ruhe an den nächsten Besuch denken. Kam meinem ewigen Wunsch nach liegenlassender Speisekarte sehr entgegen. Meine Stimmung  besserte sich zusehends. Als dann auch noch der überaus freundliche ( und auch hübsche und junge Service ) sich nach meinen Wünschen erkundigte ohne mir das Gefühl zu geben; " Hier wirst  du schnell abgefüttert" war ich schon vollends versöhnt. Leise, angenehme Hintergrundmusik ohne das die Fritten vom Teller hüpften.

Am Nebentisch wurde für  eine junge Familie ein extra angefertigter toller Holzstuhl für das Kleinkind herbeigeschafft.
 Vorab, auch für meinen Hund kam der Service mit einem Plastikschälchen und der Frage ob ich was für ihn nachher mitnehmen möchte.
Das war die eine Seite.
Wie sich auf Nachfrage herausstellte, war der Service noch neu im Geschäft. Sie war noch herzlich und hatte noch nicht die professionelle Freundlichkeit an sich, die ich immer zum k..... finde.

Der bestellte Graue Burgunder war annehmbarer Standard. Der Preis dafür orientierte sich aber an einem Spitzenwein. 0,20l zu 5,80€ ist schon für diesen Wein eine Wucht! Da er mir schmeckte, war der Preis also vernachlässigbar.
Auf der Zeitung die Speisekarte. Natürlich den Wanderern huldigend, aber durchaus auch dem Speisenden entgegenkommend. Jeder wird hier das finden was er sucht. Wild oder Lamm. Kuchen oder Eis. Preise etwa 10% höher als ortsüblich ( entspricht der exponierten Lage) aber absolut tolerierbar und völlig in Ordnung) 
Ich bestellte: Hähnchenbrust mit Obst und Käse gratiniert mit Kroketten und Salat zu 13,80€
Das Besteck wurde mit einer billigen Papierserviette gebracht.( eine bessere Qualität der Serviette macht bestimmt mehr her und kostet nicht die Welt)
Der Beistellsalat: . Toll klein geschnitten und nicht nur die obligatorischen Blätter. Sehr vielseitig. Was ich gut fand, war unten mit Essigmarinade und oben das Grünzeug mit Dressing.
Das Hauptgericht: Das erste: Heiße Teller! Auch das scheint in der heutigen Gastronomie ein Mangel zu sein. Eine große Portion TK Kroketten. Hähnchenbrust in der Menge völlig ausreichend. Qualitätsmäßig ist hier ja kaum was falsch zu machen. Durch das gratinieren kam leider der Fruchtgeschmack der Auflage etwas zu kurz. Immerhin war der benutzte Käse gut  im Geschmack. Darf ich eine kleine Bitte äußern? Reichen Sie doch unaufgefordert Salz- und Pfeffermühle beim servieren dazu. Hier hätte frisch gemahlener schwarzer Pfeffer wieder einmal Wunder bewirkt. Alles in allem, ein gutes Essen. In jeder Beziehung!

Ein Stichpimpulibockforcelorum zu 2,30€ rundete das Essen ab.
Der Kaffee war gut 1,90€
Ich war wieder einmal belehrt worden. Gehe nie von Vorurteilen aus. Erst probieren und dann meckern. Das war hier nicht der Fall. Es war viel besser als ich erwartet hatte. Sollten sie hier ihr Auto abgestellt haben können sie ruhig eintreten. sie werden  nicht abgezockt! 

Eines hatte mich persönlich gestört. In der Blumenschale der Stützsäule saß ein totes Tier. Ich weiß nicht die Rasse, denn ich bin ein Städter. Aber es schaute, mit seinen spitzen Zähnen unentwegt auf meinen Teller. 
Im Herbst komme ich wieder. Dann suche ich mir aber einen anderen Platz.

Dienstag, 13. Mai 2014

Restaurant-Kritik.de

Wie manche wissen, bin ich auch als " Restaurant Kritiker" bei eben der  Webseite. (  Restaurant-Kritik.de ) 
Schon länger, und immer noch nicht zufrieden dort.
 Aber es stellt für mich einen Zeitvertreib dar. Mehr nicht.
Warum bin ich aber unzufrieden?

Was mich dort stört und es auch nicht vermitteln kann.
Schon das Wort " Kritik" ist m.E. völlig fehl am Platze.
Denn dieses Wort fordert zur Kritik heraus. ( und das heisst naturgemäss: negativ)
Ich habe dort nie eine Kritik geschrieben, sondern immer nur meinen persönlichen Eindruck eines Restaurantbesuches wieder gegeben und dann eine " Rezension" geschrieben.
Warum? Damit  " Suchende" dort Erstinformationen  erhalten nach denen sie entscheiden können ob sie dort hingehen oder nicht.
Nur leider wird dieser Erstanspruch nicht erfüllt.

Was mich dort aber am meisten ärgert ist, das die Bewertung der 5 abgefragten Punkte mit Sternen vorgenommen wird.
Das ist erstmal ganz o.k. so. Das es nur 5 Sterne jeweils sind und darum kaum eine Differenzierung möglich ist, mag ja noch gehen, aber das das Essen , um das es ja letztendlich geht, nur ein Punkt ist, der in Bewertungskonkurrenz mit 4 anderen steht, verfälscht das Endergebnis so, das es keinerlei Aussage mehr hat. 
Auch die Anzahl der Bewertungen entscheidet über die Stellung des Restaurants in der Wertescala.
Mit meinen Worten mal gesagt: Das dort veröffentlichte Bewertungsergebnis  ist nicht nur für den Asch, sondern auch schlichtweg falsch und irreführend. 

Da lese ich also heute bei einem Kollegen:
Essen 1 Stern,( also restlos Sch.....) 
 Bedienung 3 Sterne ( also haut dich nicht vom Hocker und wird eigentlich als nicht ausreichend angesehen)
und alles andere 5 Sterne.
Auf gut Deutsch heisst das :
Das Essen war zwar Scheisse, die Bedienung " bemühte" sich etwas, da es aber sauber und gut eingerichtet war, kommt ein " empfehlenswertes Restaurant" heraus.
Ich wollte da was essen und nicht dat Blümeken sehen oder die brennenden Totenlichter auf den Tischen.
DAS ESSEN ist der Hauptpunkt, und das war Mist.
Das geht so etwas an einer Bewertung vorbei, das es weh tut.
Leider kann man seit Jahren an der Wichtung der verteilten Sterne nichts ändern 

Meine persönliche Bewertung von RK:
Manchmal lesenswert, sehr oft aber Mist. ( lohnt oft nicht den Seitenaufruf ) 
Bewertungsschema völlig undiskutabel für mich, da es keinerlei Aussage über das zu erwartende hergibt.
Den Text ( so einer vorhanden ist) sollte man unbedingt lesen, denn da steht manchmal auch was über das Essen drin.
Gesamtbewertung spiegelt nie das wieder was auf den Tisch kam.

Meine persönliche  Bewertung von RK in Bezug  auf gewünschte Information nach ihrem eigenen Schema: 
Von 5 Sternen : 2 Sterne.

Nachsatz: Wie oft wurden Vorschläge von Seiten der User gemacht die immer ignoriert oder sogar " abgefertigt" wurden.
Dabei bedarf es keinerlei grosser Programmiertätigkeiten.
Aber warum?
Es finden sich immer wieder Menschen die mit ihren " Klicks" ( denn um die geht es ja wohl nur) dafür sorgen, das sich die Seite hält.
( siehe mich selbst)

Warum gibt es eigentlich keine ernste Konkurrenz? 

Montag, 12. Mai 2014

Fehmarn: Beas Hofkaffee



Herbst 2013
Langsam geht die Saison zu Ende. Es ist zwar erst der 18.09. , aber die Kasse muß schon jetzt bei den Wirten stimmen, denn sonst würden die meisten Restaurants nicht schon zumachen. Nicht nur, das das  Nachmittagsgeschäft abrupt abgebrochen wird, auch keine kleine Karte, sondern auch Mittags schon ist alles dicht.

Ein Vorschlag von mir. 
Öffentliche Bekanntmachung: " Ab 15.09 jeden Jahres fahren sie bitte schön nach Hause oder verpflegen sich selbst" 

Im vorbeifahren sah ich dieses " Hofkaffee".
Geöffnet, und es war 15,00Uhr.
Oh Wunder, nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch, neben kalten Gerichten, warme Speisen.
Der Service( Wirt?) ein Herr, sehr freundlich. Karte lag auf dem Tisch.!!!  Mit einem Auge erfasste ich auf einem Beistelltisch Mühlen, !!!! gefüllt mit Himalaya Salz und Pfeffer. Das was andere Restaurants nicht fertig bringen, hier im Dorfkaffee war es vorhanden. wowh!

Die Speisenkarte selbst enthielt neben den obligatorischen Standardgerichten auch Dinge wie: Gebräunter Leberkäse, Weißwurst und Wurstsalat. Am Sonntag gibt es Schweinebraten mit grünen Bohnen. Auf Nachfrage erfuhr ich, das der Herr aus München stammt. Das war doch schon mal was. 

Mein Weißbier und der bestellte gebräunte Leberkäse mit Spiegelei und ( selbstgemachtem ) Kartoffelsalat kosteten was um die 11,00€. 
Ich hatte Hunger. Eine Alternative sah ich nicht, und letztendlich hat es mir geschmeckt und ich war zufrieden. Und nur das zählt.

Da ich noch einige Zeit hierbleibe, absolut keine Lust auf selber kochen habe, werde ich bestimmt dort noch mal erscheinen. 

In Anbetracht der Großkotzigkeit und Rücksichtslosigkeit der umliegenden Restaurants bietet sich hier eine gute Alternative an. Letztendlich kann man nicht 3Wochen immer in dem einen oder vielleicht zwei Restaurants jeden Tag essen. Es sollte auch schon mal etwas Abwechslung im Geschmack sein. Hier ist die Alternative. Es ist nichts besonderes, aber wir Gäste lernen ja bescheiden zu sein.


Sonntag, 11. Mai 2014

Fleisch und Männer

Dieses mal gebe ich fremdes Gedankengut weiter.
Habe ich im Internet gelesen. ( abgeschrieben und teilweise verkürzt) 

Dachte so bei mir.
Nun ist mir vieles erklärlicher bei den Frauen.
Die stehen ja mehr auf Salate und son Grünfutter.

>Tierisches Eiweiß – also Fleisch und Käse – halten Männer geistig länger fit. Das besagt eine Studie, die nicht nur die Liebhaber von saftigen Steaks und deftigen Braten begeistern könnte.

Eiweiß ist lebensnotwendig. Vor allem für die Muskeln, aber auch für das Gehirn. Doch mit fortschreitendem Alter kann der Körper Eiweiß aus der Nahrung immer schlechter verwerten. Nicht wenige Senioren leiden deshalb unter Eiweißmangel. Verstärkt wird das häufig noch durch die Essgewohnheiten.
 Viele achten vor allem im Alter auf besonders gesunde Ernährung und verzichten deshalb häufig auf Fleisch und fetten Käse. Sie essen dafür mehr Gemüse, Obst Reis, Kartoffeln. Das kann den Eiweißmangel jedoch noch verstärken.

Fleisch essen hält Männer geistig fit
Eine japanische Studie hat das jetzt genauer untersucht und dabei herausgefunden, dass Männer, die gerne Fleisch und anderes tierisches Eiweiß essen, geistig besonders fit sind – im Gegensatz zu denjenigen, die sich fleischlos ernähren. 
Bei Frauen war dieser Effekt übrigens nicht aufgetreten.<

Bislang galt: Vegetarier sind gesünder
Fleisch essen ist also vor allem für ältere Männer wichtig - ein Phänomen, dass sich medizinisch noch nicht richtig einordnen lässt. Bislang hatten andere Studien gezeigt, dass Fleischverzicht Lebensjahre schenkt und Vegetarier gesünder sind als Fleischesser.

Nun weiss ich endlich, warum mir ein Engl. gebratenes  Steak  das höchste auf Erden ist.


Samstag, 10. Mai 2014

Oyten: zum alten Krug

Etwas zu früh in Oyten angekommen.
Ein kleiner  netter Ort.
Bei dem Wetter sind alle Orte nett.
So hatte ich Zeit alle Restaurants im Laufe des Nachmittags zu begutachten.
Meinem Hotel gegenüber lag der " Alte Krug"
Alles was ich da so an Pizzerias, Thailändischem, Bistros usw. hier gefunden und begutachtet habe, entsprach nicht meinen Erwartungen.
Dieser Gasthof hatte aber auch  einen alles entscheidenden Vorteil.
Merkt auf!
Warme Küche von 10 Uhr bis zum letzten Gast!
Allein das war es schon wert hier einzukehren.
Eine überdeckte Terrasse ladet ein. Abgedeckt und abgeschirmt gegen die Hauptstr. Der Verkehrslärm ist erträglich. Auf den Holztischen eine Viereckdecke, Salz und Pfeffer in den obligatorischen Deutschen Streuern und ein Blümeken im Tontopf. Der Sommer kommt ja erst.
Parkplätze genügend vor dem Haus. Ebenerdig, Hunde erlaubt und Kinder sowieso, was ich an den ballspielenden   3 Jungen  von anderen Gästen gesehen habe.
Der Service? Freundlich? Tja, wenngleich sie nicht an Herzinfarkt oder Stressüberflutung stirbt. Immerhin hat sie mich bei Rechnungerteilung gefragt ob ich zufrieden war. Ist doch schon was. Warum sie mir vorzeitig die Rechnung präsentierte weil sie Feierabend hatte statt sie der nachfolgenden  Kollegin weiter zu geben, wird sich mir nicht mehr erschließen. 
Bier gibt es hier Haake Beck. Warum nicht? 0,3 l zu 2,60€
Die Speisenkarte ist überraschend vielseitig. Ob Scholle oder auch Lamm. Auch Kleinigkeiten sind verzeichnet.
Ich bestellte einen kleinen mediterranen Salat. In der Menge und Vielfalt mit den Käsestückchen durchaus vollkommen in Ordnung. Kosten: 5,50€. Wenn  nun  auch noch was Dressing drauf gewesen wäre, vielleicht  etwas gutes was nicht aus der Flasche kommt, dann würde ich sagen, ich wäre zufrieden gewesen. So aber gab es eben nur Pfeffer und Salz vom Tisch. Zur Not hätte ich mir auch was Öl und Essig selber drauf geschüttet, aber ich sah nichts und der Service........ Na ja.
Bestellung: Krugplatte. Kosten: 13,60€
Ein Stück Schweinesteak . Qualität gut. Nur ich alter Meckerer hätte da so einen Fettrand gewünscht und dann vom Grill.
Kartoffeln. Hier sagt man Bratkartoffeln wenn sie mal in der Pfanne lagen. 
Darüber eine riesige Menge angedünstete Zwiebeln. Das war mir persönlich sehr recht weil ich Zwiebeln gern habe.  Ob andere Gäste das auch so sehen?
Des weiteren die extra avisierte, hausgemachte Steaksauce. Die fand ich richtig gut. Scharf, mit richtigen Pfefferkörnern. Das schönste war, das man sie am Rand des Tellers drapiert und nicht, wie oft erlebt, sie über das  Essen geschüttet hatte. So konnte jeder, dem es zu scharf war, sie eben ignorieren.
Des weiteren ist  ein Glas Bier im Preis mit einbegriffen.
Ich wurde richtig satt.
Es war nichts weltbewegendes, aber solide. Ich hätte vielleicht Kleinigkeiten anders gemacht, aber ich bin nicht der Koch. 
Gesamtsumme: 24,30€
Fazit:
Positiv.
Sauber, (soweit ich es sehen konnte.) War ja nicht im Lokal!
Großes Angebot.
Solide Verarbeitung und schmackhaft. 
Was ich an den anderen Tischen sah, war sehr gut angerichtet.
Es lohnt sich hier  anzuhalten. Preislich? Mittelfeld, aber es gibt auch Kleinigkeiten zu essen.

Freitag, 9. Mai 2014

Der Duft der uns umgibt.

Es ist abends.
Also Essenszeit.
Den ganzen Tag must du hungern. Ich weiss nicht ob das Strategie oder Dummheit ist.
Wenn ich um 9 Uhr morgens gefrühstückt habe, kann ich nicht um 12 Uhr mir schon wieder ein Menü reindonnern.
Also warten und hungern bis die geneigten Wirte meinen, füttere die Bestie das sie am Leben bleibt um morgen wieder meine Kasse zu füllen.

Nun gut.
Doch noch mal von vorn.
Gestern abend ging ich nun essen.
3 Tische nebeneinander.
Ich setzte mich an den mittleren.
Getränk kam, das Essen wurde bestellt und wurde auch nach angenehmer Zeit serviert.
In diesem Moment kamen neue Gäste herein. Diese setzten sich an den Tisch hinter mir.
Es waren 2 Personen. Woher ich das ohne mich umzudrehen weiss?
Das roch ich!!! 
Sie hatte ein gutes ( wirklich gutes!)  Parfüm über sich geschüttet, und er hielt es mehr mit der markanten Chemienote ala Pitralon.
Na gut. War eben so.
Als aber kurze Zeit später am Tisch vor mir ein neues Paar kam, sich setzte, konnte ich nach kurzer Zeit feststellen.
Auch diese Dame hatte in einem teuren Parfüm gebadet.
Der Herr? Weiss ich nicht. Entweder dezent, was ich also als normal bezeichnen würde, oder gar kein Rasierwasser.
Ich gehe mal davon aus, das es Parfüms waren und kein Eigengeruch der, u. U., ja auch sehr anregend sein kann.
Diese 3 Duftkompositionen verbreiteten sich nun und trafen in der Mitte über meinem Kopf zusammen. Sie erzeugten eine ganz neue Kreation.
Ich sah auf meinen Teller.
Was war da eigentlich drauf?
Der Geruch des Essens ( der ja ganz wesentlich auch den Geschmack und das Wohlbefinden beeinflusst) war futsch.
Warum schmeckte mir mein Essen eigentlich nur noch larifari ?
Ich habe es gegessen weil ich Hunger hatte und weil man nun nach 10 Stunden Askese etwas seinem Körper zur Bearbeitung zufügen muss.

Ob sich die Damen, oder auch Herren, mal die Mühe gemacht haben, über die Menge ihrer , über ihren wunderschönen Körpers geschütteten Menge von Chemieprodukten, Gedanken zu machen?
Ob sie sich bewusst sind, das es u.U. , wenn der andere es nicht gut empfindet, den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt?
Ist es nicht auch wie im Umgang und Vorzeigen mit seinen körperlichen Reizen , weniger ist mehr?

Zwei Gründe für diese Überdosierung würde ich anerkennen:
Die Herrschaften sind schon so abgestumpft, das sie überhaupt nicht mehr wahrnehmen wie aufdringlich sie stinken, oder sie wollen damit Aufmerksamkeit erregen.

Beides wäre sehr traurig.
Ich werde in Zukunft versuchen einen Tisch in einer Ecke zu finden.