Arrach ist ein weit auseinander gezogener Ort.
Ein Ortsteil davon nennt sich: Haibühl
Dort, im Mittelpunkt des Ortes, ist der Gasthof : "Meindl"
Schon von außen ein respektabler und auch freundlich einladender Bau.
An der Straße eine eigene Metzgerei.
Hinter dem Haus befinden sich die Parkplätze.
Am Eingang schon das erste Dilemma.
3 Stufen führen hinein, da ich keinerlei anderen Eingang gesehen habe, also: Achtung.
Doch gleich weiter.
Im Eingangsbereich befinden sich auch die Toiletten.
Und auch hier geht es einige Stufen abwärts.
Wenngleich die Toiletten keinen Grund zur Klage bieten, hier taucht wieder das Problem mit Alten und Behinderten auf.
Läßt sich aber aus Raumgründen nicht verändern.
Rechts eine kleine Gaststube und links ein recht großer Speisesaal.
Was sofort auffällt, ist die gute Ausleuchtung, das aus hellem Holz gefertigte Mobilar und auch der absolut freundliche Service.
Auch da alle Tische gut eingedeckt sind, mit Stoffdecken !!! , kommt sofort Freude bei mir auf.
Kurz: Beim Eintritt herrscht Wohlfühlatmosphäre.
Die Speisenkarte ist zwar sehr vielseitig, aber erträglich, da dieses Haus sehr gut frequentiert wird.
Dazu kommen immer noch die Hausgäste die hier nicht abgeschottet sitzen, sondern den Raum mit Leben füllen.
Ach ja.
Natürlich Kinder und auch Hunde stellen kein Problem dar.
Flotte Bedienung.
Flotte Anlieferung des gewünschten.
Wobei ich hier schon unterscheide zwischen einer guten Küchenbrigade und einem auf Hochtouren laufenden Salamander.
Hier kommt alles frisch vom Herd.
Das Essen selbst?
Empfehlenswert.
Da ich dort öfter schon gegessen habe, fällt es mir sehr schwer einzelnes besonders hervor zu heben.
Die Karte beinhaltet alles was man sich wünscht.
Ach doch.
Freitags gibt es Haxe!
Ein Trumm.
Knusprig gebraten, mit Knödel, Sauce und Sauerkraut.
Im Vertrauen. Das Sauerkraut ist für mich ganz oben angesiedelt.
Nicht nur aus dem Eimer und warm gemacht, sondern gut abgeschmeckt mit der nötige Schärfe die ich so liebe.
Da schmeckt das Bier besonders gut.
Noch etwas.
Jeder Tag hat ein eigenes Supergericht, was sich jede Woche wiederholt.
Man kann die Speisen auch abholen, was ich z.B. mit den Haxen auch immer mache.
Da kann ich zu Hause, am Tisch, so richtig mit den Fingern den Knochen bearbeiten egal ob das Fett daran runterläuft, und niemand dann meckert.
Auch nicht wenn die Tischdecke voll ist.
Gehört bei mir auch zur Wohlfühlatmosphäre.
Nur wer ein sehr guter Futterverwerter ist, der kann das Risiko einer "kleinen Eisnachspeise" eingehen.
Wir teilen sie uns immer um dann zu sagen: Nächstes mal aber nicht mehr.
Nur wie alles im Leben, der Geist ist willig, aber das Fleisch schwach.
Muß ich sagen, das sich mein Hund auch immer auf Freitags freut.
Der Preis?
Gute Frage. Reicht es wenn ich sage, das man gut !! unter 10,00€ bleibt?
Kommt die Rechnung, gibt es vorher noch ein Stamperl.
Aber auch hier wieder wird gefragt, was hätten sie gerne?
Fazit:
Hier in der Gegend, ein sehr empfehlenswertes Haus.
Auch als Urlaubsquartier, unter Berücksichtigung des Preises, unschlagbar.
Man sieht und merkt es auch an der Auslastung, das der Gast sich hier wohl fühlt.
Manches mal wird die Anzahl der Parkplätze schon ein Problem.
Und wissen sie es vorher, reservieren sie doch einfach.
Es ist sicherer.
Wenn man viel unterwegs ist, geht man auch viel in Restaurants essen. Und diese Erfahrungen möchte ich hier weiter geben. Es muss ja nicht jeder auf die Schnauze fallen. Interessiert ? Daneben finde ich auch alles was mit Essen und Lebensmitteln zu tun hat, als interessant und kommentierbar.
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Sonntag, 24. April 2016
Sonntag, 17. Januar 2016
Lam: Stöberl
Abends.
Hunger.
Lam.
Dunkle Gasse.
Hallo. Da hinten ist ja Licht.
Wo Licht ist, ist Wärme.
Wo Wärme ein Herd oder Ofen.
Wo ein Herd, was zum mampfen.
Also hin.
Parkplatz neben dem Haus.
Auch dunkel.
Wenn wir gewusst hätten , das am nächsten Tag in der Zeitung stand: " wieder in der Rosengasse ein PKW verkratzt" würden wir vielleicht dort nicht geparkt haben.
Aber das wussten wir da noch nicht.
An der Tür ein Schild: "Ab 19 Uhr geschlossene Gesellschaft"
Beim Eintritt wurden wir darauf hingewiesen.
War in Ordnung so.
Bis dahin waren wir sicher mit unserem Essen fertig.
Warum nachfolgende Gäste gleich wieder, noch an der Tür, hinauskomplimentiert wurden, blieb uns aber ein Rätsel.
Ein einmal weggeschickter Gast kommt nie wieder.
Ich jedenfalls nicht.
Der Eingang ist barrierefrei.
Hunde habe Eintrittserlaubnis.
Der Gastraum selbst in dem mir nun langsam vertrauten Stil:
"Bayrisches Wirtshaus"
War immer so.
Bleibt auch so.
Na, im Grunde gefällt es mir ja auch.
(Muss es ja wohl auch, wenngleich....)
Stofftischdecken (oh, Wunder), Blümeken, Kerze, Streuer.
Der ganze Bimbamborium dessen was man meint auf einen Tisch stellen zu müssen.
Holzbänke mit (dünnen) Auflagen.
An der Stirnseite die Vorbereitungen für ein abendliches Buffet.
Störte nicht und war uns ja auch angekündigt.
Vorab die doofe Frage nach Getränken .
Wie immer.
Speisekarte sehr vielseitig.
Für mich eigentlich immer ein Warnsignal.
Aber es hielt sich in Grenzen.
Der angestellte Service durchaus sehr höflich und zuvorkommend.
Leider war die Chefin nicht annähernd so freundlich.
Auch wenn man sich mit der Präsentation von Kärtchen für das Buffet beschäftigt, sollte man den Gästen ein freundliches Willkommen schenken.
Da sie uns nicht bediente, war es uns ganz recht von einer Angestellten betreut zu werden.
Bestellung:
Leberknödelsuppe.
Es war keine Suppe, sondern eine Brühe.
War in Ordnung.
Die Leberknödel waren gross.
Das war aber auch das einzige.
Was mich hier störte, und das zog sich den ganzen Abend hin, war:
Qualität war gut.
Präsentation ebenso.
Durchaus alles mit viel Mühe zubereitet und angerichtet.
Nur eine Kleinigkeit fehlte beim gesamten Essen.
Der Geschmack.
Ich spreche hier nicht von Salz.
Es ist doch so einfach Speisen zu würzen.
Man muss sich nur einmal die Mühe nehmen und sein eigenes Essen selbst kritisch probieren.
In die Suppe kann man getrost in dieser Jahreszeit gefriergetrocknete Kräuter geben.
Eine Pommes kann ruhig fettig sein.
Etwas Salz aus der Mühle und vielleicht was Paprikapulver darüber gestreut bewirken Wunder.
Pfeffer muss gemahlen werden.
Aus der grossen Tüte ist es kein Gewürz, sondern nur eine Täuschung.
Denn Pfeffer hat ätherische Öle und die werden erst beim mahlen frei gesetzt.
Sollte man mal vor dem servieren probieren.
Doch ich hatte ja noch mein Hauptgericht.
Spiess mit Medaillons, Gemüse und Fritten.
Da eine zusätzliche Sauce in einem extra Gefäss gereicht wurde, hat es mich nicht gestört das alles auf einem Teller gereicht wurde.
An sich nicht schlecht.
Auch vom Preis und der Menge vollkommen in Ordnung.
Nur........siehe oben.
Sagen wir es mal höflich: Alles Geschmacksneutral.
Leider.
Schade.
Der bestellte und servierte Weißwein war in Ordnung.
Auch der Preis.
Toiletten in Ordnung.
Sie befinden sich ebenerdig, den langen Flur entlang, hinter der Rezeption.
Muss man wissen!!!
Wir waren satt.
Bewertung von mir?
Ach ja.
Noch einmal hierhin?
Ja, aber nur wenn ich sehr grossen Hunger habe und mein Kühlschrank leer ist.
Es sei denn, man beschäftigt sich dort mal mit dem Thema Gewürze und Geschmack.
Denn alles andere passte ja.
Freitag, 15. Januar 2016
Bad Kötzting: Hotel Zur Post
Nun bin ich ja seit einiger Zeit in Bayern.
Neue Familie.
Und nun hatte eine Enkelin, Geburtstag.
Wir wurden zum Abendessen eingeladen in das
Hotel "Zur Post" in Bad Kötzting.
Da bot sich wieder einmal für mich die Gelegenheit alles mit den Augen des "alten Restaurantkritikers" zu sehen.
Ich kannte das Hotel schon von einem früheren Besuch
(vor Jahren) der mich damals nun nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hingerissen hatte.
Doch was war, liegt hinter uns.
Pünktlich waren wir da.
Es sind, wenn man von hinten das Hotel anfährt, eigentlich genügend Parkplätze im Hof vorhanden.
Sollten.
Aber vor dem Haus gibt es auch noch welche.
Lohnt also mal dort bei Bedarf zu schauen.
Das Haus selbst ist Behindertengerecht.
Keinerlei Tritte oder Stufen stören am Hintereingang.
In der Gaststube selbst auch genügend Freiraum für Rollstuhlfahrer.
Hunde stellen kein Problem dar.
Derbe Holztische empfangen einem.
Ein grosser Kachelofen strömt Wärme aus.
Eine Gaststube eben, wie man sie in Bayern erwartet.
Auf den Tischen das Ortsübliche.
Blümeken, Kerze und die obligatorischen Pfeffer- und Salzstreuer von Anno Tubak.
Getränkekarten wurden gereicht.
Die sofortige Frage nach einem Getränk.
Wann wird man das mal abschaffen und warten bis ich weiss was ich denn essen möchte.
Denn erst dann weiss ich auch, was ich trinke.
Aber das werde ICH wohl nicht mehr erleben.
Der von mir georderte trockene Weisswein kam.
Sogar die Frage nach der Rebsorte wurde gestellt.
Da war ich richtig baff.
Und als der Wein noch gut temperiert war, genügend Säure (Riesling) hatte, war die Welt für mich schon in Ordnung.
Mein Essenswunsch war zuerst eine Rindsbrühe mit Leberflädle.
Sehr gut im Geschmack.
Das Wurzelgemüse noch bissfest und vor allem keine aus der Tüte, sondern handgemacht.
Danach einen Chefsalat mit Putenstreifen.
Ich wollte, wie früher fotografieren, verkniff es mir aber in Angesicht meiner neuen Familie.
Aber, er sah nicht nur gut aus, er war es auch.
Und als die Bedienung, unaufgefordert auch noch eine vernünftige Pfeffermühle auf den Tisch stellte, ich mich mit dem Rücken an den warmen Kachelofen lehnen konnte, war ich mit mir und dem Hotel zufrieden.
Auf dem Teller war, neben dem obligatorischem Salat, auch noch gekochte Eier, Schinken und Käse.
Alles bekam seinen Pfiff durch das wirklich gut abgeschmeckte Dressing welches auch noch in genügender Menge vorhanden war.
Hier zu Lande sagt man: Passt.
Über den nachfolgenden Espresso sage ich kein Wort.
Es war eben ein Deutscher Espresso.
Ich war zufrieden, hoffe auch meine Gastgeber mit mir.
Was ich so auf den anderen Tellern sah, war ansprechend.
Alle lobten zwar, aber da habe ich so meine eigenen Vorstellungen.
Darum sagen wir mal auch hier: Passt.
Der Abend ging zu Ende.
Alle, und auch ich, waren sehr zufrieden.
Bis jetzt, klare Empfehlung für dieses Haus.
Nun, irgendwann mal, müssen alle Hippie auch mal Pipi machen.
No problemo.
Dachte ich.
Gut ausgeschildert der Weg zu den Toiletten.
Oder sagen wir lieber, der Abstieg.
Es geht tief hinab in den Keller.
Sehr tief.
Zwar eine helle und gut ausgebaute Treppe, doch für manchen Zeitgenossen, wie mich z.B., eine Katastrophe.
Runter kam ich ja noch.
Der Drang war eben gross genug, aber rauf..........
Die Toiletten selbst in einem exellenten Zustand.
Modern und sauber.
Nur die verd. Treppe wieder rauf.
Gott sei Dank war das Geländer sehr stabil.
Ich weiss nicht, ob es auch Toiletten im Erdgeschoss gibt.
Ausgeschildert sind sie nicht.
Gefragt habe ich aber auch nicht!!!!!!!!
Ältere oder Behinderte können da in den Keller nicht runter bzw. wieder rauf.
Also Omis, bitte vorher abdichten.
Wenn es oben auch Toiletten gibt, ist alles paletti.
Nur liebe Leser, bitte vorher mal nachfragen.
Wenn nicht, draussen am Baum pieseln ist auch nicht die feine Art.
Also....
Nicht mehr hingehen?
Ist auch nicht die Lösung, denn das Essen selbst, war ein Wiederkommen wert.
So schloss mein Besuch mit einer kleinen Unsicherheit.
Diese werde ich aber noch klären.
Versprochen.
Samstag, 26. Dezember 2015
Der heilige Abend...
Weihnachten ist nun mal das Fest der vollen Töpfe und der fetten Braten.
Was dann noch an Lücken im Magen ist, wird eben notdürftig mit Gebäck aufgefüllt.
Die Hauptsache ist, das noch Lücken für die Getränke bleiben.
So habe ich es in meiner Erinnerung.
Auch das man schon lange vorher meinte:
"Diesmal aber nicht.
Ich werde dieses mal an meine Figur denken."
Diese frommen Wünsche hatte und habe ich auch immer.
Nur...........
Doch lassen wir das Thema Feiertage.
VOR den eigentlichen Festtagen liegt ja noch der "Arbeitstag"
Heiliger Abend.
Da gab und gibt es traditionsgemäss in den einzelnen Regionen immer das gleiche.
Regional verschieden.
Ich kenne es immer mit Kartoffelsalat und Würstchen.
Gut, es gab auch mal Ausrutscher um das Schema zu durchbrechen, z.B. "Flattermänner", aber das war dann wirklich nur mal die Ausnahme.
Nun bin ich ja hier im Bayrischen Wald.
Nach meinen Informationen war (ist) hier Sauerkraut mit was "Wurscht" der gängige Standard.
Warum nicht.
Mag ich gern.
Es kommt ja auch immer auf die Qualität und Schmackhaftigkeit der Wurscht an.
Und die ist hier um vieles !!!!! besser als in der Aachener Gegend.
Vor allem kauft man hier diese Dinge noch beim Metzger ein und nicht in den Massenabfertigungstempeln mit ihrer schematisierten Fabrikware.
Der bewusste Abend kam.
Etwas irritiert schaute ich, ohne aber nach zu fragen,
als "mei Wei" am Morgen einen Sack Zwiebeln anschleppte.
Die wurden dann geschält und zerteilt.
Einen "Hordentopf" voll.
Dazu eine Plastikwanne, voll, mit extra vom Metzger angefertigten rohen
"Schweinswürsteln"
Die Zwiebeln wurden dann verbessert mit:
Wasser, Essig, Lorbeerblättern, Zucker, Brühwürze, Majoran, Öl und Pfeffer.
Letzterer in richtiger Dosis aus der Mühle.
Alles in der gefühlsmässigen automatischen Handwiegemenge in den Kübel.
Also, nach Schnauze.
Das alles wurde dann zum kochen gebracht.
Auf mein dämliches Gesicht hin wurde mir erklärt:
Das ist Fränkisch und nennt sich "Saure Zipfel"
Wäre in dieser Familie zum Heiligen Abend Tradition.
Also, lass jucken.
Mich kann nichts mehr erschüttern.
Ich hatte den Namen zwar schon gehört, aber noch nie gegessen.
Im innersten dachte ich mir:
Mit diesen Mengen Zwiebeln im Bauch kann man nur mit weit offenem Fenster schlafen.
(Was sich im Nachhinein als nicht zutreffend erwies)
Der Abend kam.
Die Familienmitglieder fanden sich ein.
Das Essen auf den Tisch.
Dazu Bauernbrot
Punsch fehlte nicht.
(Den braucht man, um den Geschmack ab und zu zu neutralisieren. Bei dem Pfeffer !)
Also......... Ich muss sagen.
Es war so gut, das ich am 1. Weihnachtstag, des abends um 24 Uhr meinte:
Da ist ja noch was im Kessel, das könnte man doch gut warm machen.
( was auch gemacht wurde)
Ich fand das Essen toll.
Nach den Süssigkeiten eine willkommene Abwechslung.
Für mich wieder einmal der Beweis.
Es muss nie was gutes, besonderes oder teures sein.
Gute handwerkliche Lebensmittel.
Eine Frau die " würzen" kann
Gesund, bodenständig und richtig " guat"
Danke an "mei Wei"
Haste toll hin bekommen.
Wie sagt man hier?
Passt.
Dienstag, 8. September 2015
Kreiskrankenhaus Viechtach
Da war ich nun insgesamt bald 7 Wochen im Krankenhaus Viechtach.
Man liegt da rum.
Man wartet.
Worauf?
Erstmal auf die Visite, aber in der Hauptsache auf die täglichen Mahlzeiten.
Also immer auf was positives.
Ich besonders, da für mich Essen das zweitschönste auf der Welt ist.
Ein ganz klein wenig :-))))))) kenne ich ja nun auch davon.
Aber weil es so ist, sehe ich auch manches da differenzierter als meine Bettnachbarn.
Mal gleich ganz zum Anfang:
Das Essen hier ist top.
Es ist genug.
Es ist abwechslungsreich.
Es ist schmackhaft.
Es gibt keine Klagen von mir.
Eben, weil ich was davon kenne, weiss ich um die Schwierigkeiten so vieles unter einen Hut zu bringen.
Die Küchenchefs müssen Meister sein.
Nicht nur im kochen, nein auch in der Planung und Organisation..
Die Kosten hängen ihnen immer im Genick.
Dann den immer wieder im Auge zu behaltenden gesundheitlichen Aspekt.
Das alle Geschmäcker zufriedenstellende würzen.
Und, und und.
Unter all diesen Gesichtspunkten liefert diese Küche hier ein hervorragendes Ergebnis ab.
Ich wäre kein Restaurantkritiker wenn ich nicht trotzdem einige Anmerkungen zu machen hätte.
Natürlich immer unter Berücksichtigung der Möglichkeiten und der Kosten.
Da gibt es z.B. einen Wochenspeiseplan.
Schön aufgegliedert.
Dieser wird täglich von einer Schwester vorgelesen und man gibt seinen Wunsch für den darauffolgenden Tag bekannt.
So weit so gut.
Nimmt man aber sich selber einmal diesen Plan zur Hand, liest man ganz unten, versteckt,
"sie können auch eine Salatschüssel, angereichert mit Eier, Wurst, Schinken und Käse haben"
Leider wird das nie vorgelesen.
Ich habe das mehrmals bestellt.
Und?
Es ist das beste, gesündeste und appetitanregendste was überhaupt im Angebot ist.
Nur leider weiss es kaum einer.
Und vorgelesen wird es auch nie.
Mein Vorschlag.
Dieses alternativ Angebot gehört an exponierter Stelle und auch zum mündlichen Angebot.
Dann gibt es immer ein Dessert zum Nachtisch.
Warum?
Dieses Chemiegemantsche schmeckt noch nicht mal.
Hat keinerlei Nährwert. ( bestimmt auch keinen gesundheitlichen)
Warum kein Obst?
Es gibt zu jeder Jahreszeit Obst.
Jetzt im Herbst mit Sicherheit,
Meist ist ein Salat beim essen.
Gut, ich bin kein Freund von Nitratschleudern, aber viele mögen das.
Oft ist aber kein Dressing drüber.
Dann frage ich mich, ob ich nicht besser auf eine Wiese gehe.
Noch etwas.
Gemüse gibt es so gut wie nie.
Wenn das frische viel Arbeit macht, TK Ware ist doch genau so gut.
Es hat mir gefehlt.
Zum Schluss noch etwas.
Ich bin ein absoluter Fleischfan.
Trotzdem frage ich mich.
Muss es jeden Tag Fleisch sein?
Das alternativ Angebot als 3. Auswahl ist meist so wenig, das ich nach mehrmaligen Versuchen davon Abstand genommen habe.
Nun habe ich doch wieder gemeckert.
Oder?
Es sollte nicht so aufgefasst werden, denn ich war ja zufrieden, nur.........
Es könnte doch sein, das das hier jemand liest, sich Gedanken darüber macht, seine ausgefahrenen Gleise verlässt und was ändert.
Ich würde mich bei meinem nächsten Aufenthalt freuen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Samstag, 11. Juli 2015
Arrach: Arracher Hof
Das Haus selbst liegt im Ort an der Hauptstraße selbst.
Parkplätze sind vor dem Haus vorhanden, aber auch auf der gegenüberliegenden Strassenseite
Nicht Behinderten gerecht, da die Toiletten im Keller sind.
Keine eingedeckten Tische, was man hier in Bayern sowieso ganz selten findet.
Vornehmlich Hausgäste an reservierten Tischen.
Als Gast was gerade nicht reserviert ist.
Speisekarte ist sehr umfangreich.
Eigentlich alles was das Herz begehrt.
Dazu natürlich die hier ortsüblichen Preise.
Bedienung typisch Bayrisch.
Etwas gewöhnungsbedürftig als Preusse, aber es passt.
Wartezeit auf das Essen, Gott sei Dank, normal.
Ich warte gern, wenn ich denn weiss, das es frisch zubereitet und nicht nur unter dem Salamander aufgewärmt wird.
Etwas kühle Gasthaus-Atmosphäre.
Bedingt durch das Ambiente.
Für meine Begriffe etwas zu dunkel.
Das Salatbuffet vielseitig ohne das normale Angebot zu verlassen.
Die Qualität des Essen selbst, ist dem Preis entsprechend.
Für mich stand auf der Liste:
Arracher Schnitzel gefüllt mit Vorderschinken, Meerrettich und Bratkartoffeln einschl. Salat vom Buffet.
Kosten : 8,90€
Das andere Gericht meiner Begleitung.
Putenschnitzel mit Gemüse und Kroketten.
Kosten: 7,90€
Ich würde diesem Haus durchaus ein
Empfehlenswert
verpassen.
Werde dort mit Sicherheit noch öfter einkehren.
Sonntag, 21. Juni 2015
Bad Kötzting: da pietro
Nach langer Zeit wieder einmal ein neues Restaurant.
Wir hatten Lust auf Italienisch.
Zuerst einmal, Parkplatz satt vorhanden, da es sich um eine Nebenstrasse handelt.
Von aussen normal.
Eine Eingangsstufe am Biergarten, eine Stufe in das Restaurant hinein.
Also absolut barrierefrei.
Innen der Raum etwas dunkel, altbacken.
Nicht eingedeckt, aber das will in Bayern nichts heissen.
Auf dem Tisch eine Karte ( eingeschweisst) mit neuen Gerichten und eine Getränkekarte.
Diese sollte man aber mal austauschen.
Die hat es dringend nötig!!!!!
Der Raum selbst, einschl. des Mobilars, bedarf einer Erneuerung.
Also, optisch nicht der Renner.
Der Raum war gut besucht.
Und das an einem Freitag abend gegen 17,30 Uhr.
Der Service, die Wirtin, freundlich und zuvorkommend.
Die Speisenkarte wird zusammen gerollt geliefert.
Etwas gewöhnungsbedürftig, da man immer zwei Hände braucht um sie auseinander zu halten.
Der Inhalt dagegen machte mich neugierig.
Sehr vielseitig und durchaus für jeden etwas.
Meine Begleitung entschied sich für Rigatoni mit Hackfleischsauce.
Ich hatte mal wieder Lust auf eine Pizza.
Für beide einen gemischten Salat.
Fangen wir mit dem Salat an.
Überwiegend Blattsalat.
Ohne den hier üblichen Kartoffelsalat!
Gut abgeschmeckt mit Essig und Öl.
Dazu sah ich auch Salz- und Pfeffermühlen einschl. Essig und Öl Karaffen.
Wer mich kennt, weiss, das es für mich schon die halbe Miete war.
Endlich mal nicht die Flaschenpampe.
Kosten: 4,00€ und dabei noch reichlich.
Ich weiss schon warum ich Italiener liebe.
Die Rigatoni müssen sehr gut gewesen sein, denn meine Dame war nicht mehr ansprechbar weil sie sich in ihr Essen verliebt hatte.
Meine Pizza toll.
Eine der besten der letzten Jahre.
Endlich wieder einmal langsam gebacken und nicht das übliche Gemansche in der Bodenmitte.
Auch die scharfe Salami war gut. Genau passend zu den Sardellen.
Getrunken wurde Merlot und Soave.
Beides Standardweine über die man kein Wort verlieren muss.
Zum Schluss für jeden einen Espresso.
Deutsche Wirte. Geht hier hin um endlich mal zu lernen, wie viel Wasser ein Espresso braucht und das die Tasse heiss zu sein hat.
Die Überraschung kam, als beim bezahlen die Wirtin die Frage stellte, ob sie einen Amaretto oder Grappa kredenzen darf.
Ich kenne so etwas nur von Griechen und Jugoslawen.
Ich war überrascht.
Nebenbei bemerkt.
Auch der Grappa konnte mein Wohlgefallen erwecken.
Verabschiedung freundlich und persönlich.
Fazit:
Das Ambiente ist nicht einladend.
Dagegen das gebotene Essen absolut.
Die Toiletten wurden nicht besucht.
Wenn ich sage, ich komme wieder, wissen meine Leser, das es gut bis sehr gut war.
Man kann sich ja dem Essen widmen und die Umgebung nicht so genau betrachten.
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