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Mittwoch, 24. Oktober 2018

Der #Ollas G de Luxe (1)


Jeder Mensch sollte immer ein Hobby haben.
Ob es nun ein Auto, eine Frau oder Kinder sind, ist egal.
Ich z.B. habe das Essen, Lebensmittel und das kochen so zu den Dingen gemacht, die mich interessieren.
Kein Topf sagt mir zu Nazi und kein Lebensmittel meint ich wäre ein Rassist.
Es macht mir nun mal Freude und meinem Muckelchen auch.
Und genau das sieht man uns auch an.
Wir können essen was wir wollen, wir werden einfach nicht schlanker.

Da kann man doch.....
Weniger Fett und so.....
Schmecken soll es aber auch.....
Dazu meine Unart, alles was Draht und Schalter hat muss ich haben...

Im Urlaub lange im Internet gesucht, verglichen, Erfahrungen ausgesucht, und auch bestellt.

Fensterputzroboter. 
Neue Lisa (Saugroboter. Lisa wird in Pension geschickt) 
Neuer Wischroboter.
Und natürlich, einen Multikocher.

Als wir nach Hause kamen, stand die Kiste im Flur.
Mal rein schauen, am Kopf kratzen, und mir überlegt.
Da gibt es aber bestimmt viele Frauen (und Männer) die die gleichen Anfangsschwierigkeiten wie ich haben werden.
Die Idee für einen neuen Blog war geboren.
Vielleicht kann ich aber auch jemandem in der Entscheidungsfindung helfen!!??

Nun da ist er.
Der Multikocher Ollas G de Luxe
Das er aus Spanien kommt, merkt man daran, das er Spanisch spricht.
Man kann  ihn auch beim Hersteller kaufen.
Ist billiger als hier.
Kostenfreie Lieferung.
Aber irgendwie haben die einen Trick gefunden das mit 12,00€ sich bezahlen zu lassen. 
Dafür kommt er aber auch per Express. 
Auch das geschriebene in den beiliegenden Büchern ist ist in Spanisch.
Natürlich gibt es auch Deutsche Übersetzungen. 
Nur Vorsicht. Man muss immer mit überlegen, denn z. B. Schale oder Eimer usw. ist immer das gleiche.

Kleines Beispiel:
Kalibrierung der Waage.
„Geben sie 1 kg Gewicht ein. Wenn das Gewicht 990 -1010 Gramm anzeigt ist es gut““
Dann:
„Halten sie den Knopf „P“ gedrückt während sie das Gerät an das Stromnetz anschließen.“
Blödsinn, denn wenn das Gerät vorher nicht an das Stromnetz angeschlossen ist, ist der Bildschirm dunkel und das Gerät zeigt nichts an.

Dieses kleine Beispiel zeigt, dass man immer auch den Kopf mit einschalten sollte und nie blindlings übernehmen kann.
Die erotische weibliche Stimme lässt sich problemlos auf Deutsch umstellen.

Das ist die erste Übung.
Sollte man machen, da diese Prozedur 9 Minuten dauert und man beobachten kann WAS im Gerät passiert.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Ventil das den Druck abbaut.
Die bildliche Darstellung ist um 180 Grad verdreht gegenüber der Wirklichkeit.
Ein wackliges Ding.
Immerhin scheint es zu funktionieren, denn man muß lange damit rum fummeln ehe man den Deckel aufmachen kann.
VORSICHT, der austretende Dampf trifft immer die Finger.
Tuch nehmen.

Immerhin habe ich das erste Wasser zum kochen gebracht.
Horrido.
Der nächste Streich kommt bald.

Freitag, 12. Oktober 2018

#Kochgruppen bei Fratzelsbuch


Essen, Lebensmittel, kochen und alles was damit zusammen hängt,  das ist etwas was mich interessiert.
Vor allem, es ist etwas positives und menschliches, wenn ich dagegen so an die Politik denke. 
Aus diesem Grunde bin ich auch bei Fratzelsbuch  in mehreren Gruppen die sich mit Kochen, auch im weiteren Sinne, befassen.
Oder auch  nur wollen.
Aus einigen bin ich schnell wieder raus, ich konnte es nicht mehr ertragen.
Wenn sich in manchen  Gruppen die Intelligenz und das Wissen von Hausfrauen niederschlägt, kann ich oft nur noch den Kopf schütteln.

Vor allem wenn dort Bilder von dem veröffentlicht werden, was man am Tag selbst erstellt, serviert und gegessen hat.
Ein Teller mit Kartoffeln, etwas Gemüse und eine gekaufte Bratwurst, ruft jedesmal Begeisterungsstürme von mindesten 20-30 Leuten hervor.
„Super“, „hätte auch Hunger“, „toll“ , „sieht gut aus“ , "lecker", usw. 
Dabei steht nur ein ganz gewöhnliches Essen, normal auf einem Teller angerichtet, dort auf dem Tisch.
Dann kommen auch noch die Bitten. „Hätte gern das Rezept“
Diese Bitte ist obligatorisch. 
Ich frage mich manchmal, wo von? 
Von den gekochten Kartoffeln? 
Von der Bratwurst aus der Pfanne? 
Dabei kommt es doch gar nicht auf das Bild an, sondern auf den Geschmack.
Und auch der ist doch bei jedem anders. 
Mit Sicherheit würde mein Essen von vielen nicht gegessen werden, auch wenn es super fotografiert wäre.
Meine Speisen z.B. brauchen Fett und Gewürze. 
Apropos Gewürze.
Es soll Frauen geben, die sagen zu dem Strassenstaub in den Supermärkten „Pfeffer“.
Das aber ist schon ein Thema, was nicht gefragt ist.
Lebensmittelkunde ist etwas was völlig uninteressant ist.
Niemand weiss oder will es wissen wo das eigentlich herkommt und was dahinter steckt.

Überhaupt diese ganze Veröffentlichungen  von normalem Essen und der Frage nach dem Rezept, geht mir sowas von auf den Geist.

Anmerkungen von mir werden meist als Kritik gewertet und sofort hast du eine Meute  von aufgebrachten „Hausfrauen“ am Hals.
Also schweige ich lieber.
Nur, ist das der Sinn dieser Gruppen? 
Oder besser gefragt WO liegt überhaupt deren Sinn?

Erfahrungsaustausch.
Oh ja.
Aber wenn, wie vor kurzem in einer Kochgruppe, die Frage gestellt wurde: „Wie mache ich Bratkartoffeln?“ und daraufhin über 150 !!!! Kommentare geschrieben wurden, dann, ja dann zweifle ich echt an dem Wort Hausfrau.
Ich erlaubte mir auch zu antworten: 
„In einer Pfanne mit Kartoffeln“ 
Habe bis jetzt noch nicht begriffen warum ich stehend freihändig in der Luft zerrissen wurde.
Dieser Tage war ein Bild mit Essen drin wobei eine Hausfrau voller stolz verkündete: „Die besten Bratkartoffeln der Welt hätte sie nun serviert.“
Es waren fertige  aus einer Pappschachtel  vom Discounter  „Netto“
Die Beilage wollte ich nicht noch abfragen.

Ich glaube jetzt, diese Gruppen haben nur einen Sinn.
Man will sich selbst produzieren.
Wie bei der Sucht der Selfies. 
Man will gelobt werden.
Ich würde dafür aber den nehmen, der das auch gegessen hat. (Oder musste)
Oder aber vielleicht weiss man mit seiner Zeit aber auch nichts an zu  fangen?
Natürlich gibt es nicht nur diese Art der Veröffentlichungen, sondern auch echte, gute Informationen.

Es gibt da z.B. auch eine Gruppe die sich mit Schlachten und Wurstherstellung   beschäftigt.
Da sind Profis am Werk, obwohl sie alles Laien sind.
Da kann man auch fragen und bekommt Antworten.
Vor allem lernen und staunen.
Es geht also auch anders. 
Wenn man überlegt, das manche dieser Gruppen zig Tausende von Mitgliedern haben, ich deren Wissensstand und deren Interessen mir ansehe, dann weiss ich auch warum in jedem Ort diese Massenabfertigungstempel und die Fertigprodukte der Discounter Konjunktur haben.

Dagegen gibt es aber auch Gruppen die sich mit der Technik in der Küche beschäftigen. 
Hier bin ich schon eher zu Hause.
Hier ist nicht nur Hintergrundwissen zu den einzelnen Komponenten des Essens gefragt, sondern hier geht es um die Technik und Bedienung von modernen Küchengeräten.
Hier staune ich immer was und vor allem wie viel Geräte so in einer Küche stehen.
Alle werden genutzt !!!!!
Dabei muss man wissen, dass wenn jemand nicht kochen kann, er es auch mit der Technik nicht kann.
Also sind diese Gruppen schon interessanter für mich.
Das dabei  jeder natürlich nur seine Marke verteidigt, dass liegt in der Natur der Sache.
Aber es geht hier alles gesittet zu.
Dieses kann man leider nicht überall beobachten.

Nun, ich bin nicht nur alt, sondern auch ein  unwissender Mann.
DAS macht vieles leichter.
Nur wenn ich so an die Hausfrauen vergangener Jahre denke, an die Zukunft......oh, oh, oh

Lasst uns also noch mehr Aufwärmgeräte und Abfütterungsstationen bauen. 
Denn gegessen muss immer werden und kochen können immer weniger.
Ich aber, ich bleibe an meinem Herd.
Eine Küchenhilfe schliesse ich derzeit nicht aus.
Dafür bin ich eben ein Mann.
Aber ich muss auch wissen was ich da verarbeite und wie.
Dann weiss ich auch WAS ich esse. 
Auch ohne Rezepte aus dem Internet.

Vielleicht bin ich darum auch im Alter noch so fit? 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Und immer noch auf der Findung.


Nun, 10 Tage sind rum.
Das Thema Küchenmaschine beschäftigt mich immer noch.
Essen, Lebensmittel und das Kochen waren immer mein Ding.
Letztendlich ist essen das zweitschönste auf der Welt
Im Moment gehe ich schwanger mit der Idee mir doch noch einen Küchenhelfer an zu schaffen.
Gebe zu, dass das Essen zu zubereiten in solch einem Gerät zwar auch was für sich hat, wenn ich aber ehrlich bin, mich hat  meine alte Sucht etwas zu haben wo Drähte, Schalter und sonstwas dran ist, doch sehr stark beeinflusst.

Nun! es ist wie die Büchse Pandorra.
Einmal aufgemacht, wirst du erschlagen.
Zuerst muss man unterscheiden.
Automatische Allesmacher Kochgeräte
Heissluftfriteuse
Multikocher
Slow cooker.

Alle diese Geräte decken immer nur einzelnes ab. 
Das andere kann wieder etwas besser als das andere .

Fangen wir einfach mal an.
Der Platzhirsch ist der Thermomix  von Vorwerk.
Auch der teuerste. 1200,00€ 
Soll !!! ????  auch der beste sein.
Kommt für mich aber nie in Frage, weil der Hersteller Vorwerk heisst.
Den habe ich noch von seinen Kobold Staubsaugern in unangenehmer Erinnerung. 
Es war nie mein Bestreben eine Unzahl von nervenden Vertretern ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
Hier, wie seit Jahrzehnten, das gleiche Geschäftsmodell.
Man kann den Vorwerk Thermomix NIE  und nirgends selber kaufen.
Man muss immer einen Vertreter dieser Firma  anfordern, dann noch drei weitere interessierte suchen und dann wird in deiner Wohnung eine Vorführung gestartet. 
Im Anschluss daran  darfst !!!! du kaufen. 
Darum auch dieser Wahnsinnspreis, denn diese Vertreter wollen ja auch leben. 
Ausserdem nerven sie dich dann bis an Dein Lebensende. 
Also da bin ich nicht doof genug für. 
Dann gibt es noch zwei oder drei Konkurrenten, sind aber Testmässig   schlechter.
Dieser Gerätetyp  fällt also für mich aus.

Heissluftfriteuse.
Grosse Auswahl, völlig unübersichtlich.
Preis ab 50,00€, nach oben offen.
Funktionen im Prinzip alle gleich.
Heisse Luft pustet auf die Lebensmittel
Erfahrungen anderer gelesen.
Was mich nervt, war immer, ohne Fett alles machen und Fritten herstellen. 
Erstens muss jedes Gericht Fett haben und zweitens esse ich so gut wie nie Fritten.
Wenn, dann aber richtige. 
Der Wahn vieler, durch eine Umstellung der Ernährung auf Blätter oder ausgetrocknetes Zeug,  gesünder zu werden, 
dem bin ich noch nicht verfallen.
Gesünder brauche ich nicht zu werden, denn wer so alt wie ich geworden  ist, kann nicht viel falsch gemacht haben.
Und von der heissen Luft ausgetrocknetes Zeug scheint mir auch nicht  gerade das schmackhafteste zu sein.

Slow Cooker
Das fällt weg.
Denn hier wird nur, mit weniger Temperatur, länger gekocht. Das kann ich überall, dafür benötige ich keinen extra Kocher.

Multikocher.
Hier werde ich mit Sicherheit fündig.
Preis von 50,00€, bis ins unendliche.
Funktionen...
Braten, garen, dämpfen, Dampfkochen, backen. Und, und, und.
Mir persönlich hat es im Moment das Dampfgaren angetan.
Kenne ich noch von früher, scheint heute etwas in Vergessenheit  geraten zu sein. Dabei wäre es das beste für die Erbsenzähler bei den Kalorientanten.
Und nun  beginnt das endlose vergleichen für mich.
Viele Gruppen auf Fratzelsbuch besucht.
Wohw, alle diese Damen haben einen Fuhrpark an elektrischen Geräten im Besitz.
Multikocher immer gleich mehrere.
Nach längerem forschen muss man das aber anders sehen. 
Alle diese Frauen kochen zwar gern und gut, haben aber die gleiche, uneingestandene Sucht nach der Technik und dem neuen,  wie ich. 
DAS macht sie mir alle so sympathisch.

Doch zu mir zurück.
Muckelchen verdreht  zwar immer öfter die Augen  wenn ich ihr wieder etwas zeigen will oder vorlese, aber da muss sie halt durch.

Im Moment sind auf meiner Favoritenliste  zwei Geräte 
(kann sich aber noch ändern) 
Krups 4 me ( ein Franzose zu rd.. 180,00 €)
Ollas  G de luxe ( ein Spanier zum gleichen Preis) 
Denke aber mal der Spanier wird gewinnen, weil man für 
rd. 25,00 € noch einen Halogenaufsatz zum grillen dazu kaufen kann.

Die Entscheidung muss ende der Woche getroffen werden, denn, wenn wir am übernächsten Wochenende  nach Hause kommen, muss das  Ding  da stehen.
Der Stress muss weiter gehen. 

Und dann? 
Noch mehr kochen?
Noch mehr essen? 
Neee, aber mal etwas anderes im Geschmack.

Was  mir Sorge macht, sind zwei Dinge.
Ob mein vielgeliebter Römertopf mir verzeiht wenn ich ihn vernachlässige?
Und das andere, im Ollas spricht eine angenehme Frauenstimme auf Deutsch mit mir bem Kochprozess,
Was sagt mein  Muckelchen  dann?
Ob die nicht eifersüchtig wird?

Wieder neue Probleme.
Ach Jottchen, wat is dat Leben schön.

Montag, 1. Oktober 2018

Das Kind im Manne.....


Das Kind im Manne.....
Neee, das Kind in mir.
Ich darf nichts lesen oder sehen wo ein Schalter oder Draht ist, schon ist mein Interesse geweckt.
Und der nächste Schritt ist dann meistens: „Muss ich haben“
Vor allem bei Dingen die die Küche oder das Kochen anbetreffen. 

Nun, im Urlaub, habe ich Zeit, viel Zeit, und........
Da gibt es so wundervolle Dinge wie:
Tefal Optigrill, Krups Multikocher, Philips Airfryer, usw. usw. 

Nun verbringe ich seit Wochen meine Zeit damit all diese wundervollen Geräte zu begreifen, zu lesen was andere sagen und sie in meinen Haushalt, im Geiste, ein zu ordnen. 

Erste Erkenntnis.
Alle können etwas anderes und sind nicht austauschbar.

Zweitens.
Der Preis bewegt sich von 50,00€ bis 1.200,00€ 
Also dem Spieltrieb sind keine Grenzen gesetzt.
Nur begrenzt durch die Rentenhöhe.

Drittens.
Nach langen Studium......
Ich denke mal, alles ist Blödsinn.
Man braucht eigentlich nichts davon.
(Muckelchen atmet jetzt beim lesen dieses Satzes hörbar auf.) 

Fangen wir mal an.
Kontaktgrill
Toll. Erkennt sogar die Dicke des Fleisches und schaltet bei erreichen des Garzustandes automatisch ab. 
Nur, wann essen wir denn mal ein Steak?
Wann überbacken wir mal einen Toast? 
Für mehr ist das Ding schon nicht mehr zu gebrauchen.

Airfryer oder Heissluftfriteuse. 
Fett sparen. Warum? Ohne Fett schmeckt nichts.
Strom sparen. Wie oft muss ich das Ding benutzen um die Stromdifferenz zum Backofen herein gewirtschaftet habe? 
Die rd. 200,00€ dauern bestimmt 10 Jahre. 
Alle sprechen immer von den herrlichen Fritten die man damit machen kann.
Wir essen vielleicht einmal im Monat Fritten und da muss Fett ran.
Ich denke voller Grausen an die Backofen Fritten die fettarm angepriesen waren.
Hühnchen das gleiche. Entweder ist es furztrocken in der Heissluft oder die pinseln alle 10 Minuten den Flattermann mit Öl ein.
Nun, das kann  ich auch in der Bratröhre machen. 

Multikocher.
Hier bin ich noch nicht am Ende.
Sehe zwar bis heute auch hier noch keinen Sinn, aber...........
Mein Kopf rotiert noch.
Das Ding ist so ähnlich wie ein Dampfkochtopf früherer Zeiten. 
Hat was für sich.
Die schmeissen da alles rein und schalten ein.
Das gleiche mache ich in einem normalen Topf aber auch.
Also? 

Wenn ich nun so nachdenke, ich glaube, ich bleibe bei meinem heissgeliebten Römertopf und meiner Eisenpfanne. 
Beides ist zwar alt aber immer noch das beste.
Es sei denn, einer zeigte mir wirkliche Vorzüge auf.
Bin sofort dabei.

Was mir eigentlich überall fehlt, ist die Kreativität. 
Kochen macht Spass.
Kochen erfordert Phantasie.
Jedes Gericht muss individuell hergestellt werden und nicht nach einem Rezept oder einer Programmierung.
Darum schmeckt auch meist das Essen im Restaurant nach nullachtfufzehn. 
Es fehlt meist die Kreativität des Koches.
Seine Inspiration und  seiner Leidenschaft zum kochen. 

Wenn ich da manchmal lese: „2 Gramm Pfeffer“ 
Haben die alle eine extra Waage? 
Wichtiger wäre es zu schreiben welchen Pfeffer man nehmen sollte. 
Allein DAS ist das wichtigste.
Mit wie vielen  Frauen habe ich schon allein über Pfeffer diskutiert und festgestellt das die 0 Ahnung haben aber meinen gut kochen zu können. 
Oder sagen wir mal so. 
Sie haben einen gut angepassten Ehemann.
Sie kaufen sogar den Strassenstaub im Supermarkt  nur weil da Pfeffer auf dem  Glas steht.
Ich habe in den Rezepten zu den Geräten  sogar Grammangaben von 0,2 Gramm gelesen.
Irre.
Bei mir wird mit den Augen gemessen.
So etwas hat man im Gefühl.

Viel wichtiger als alle diese Geräte sind, so glaube ich, die verwendeten Lebensmittel und die Zutaten.  
Das beste Gerät kann aus einer Discounterware oder einem Fertigprodukt nichts vernünftiges machen.
Aber genau da ist, glaube ich,  die Zielgruppe für all diese Geräte. 
Fertigsuppe, Allerweltsgewürz wie Fondor, in ein Gerät, Stufe XYZ, und was rauskommt ist dann wundervoll.
Wer Wurst vom Discounter isst, ist auch mit Fleisch auf einem Medikamentenflies unter der Plastikverpackung  zufrieden.
Der isst auch Fleisch das Kilo zu 4,00€ 
Der braucht solche Geräte.
Der verdreht auch die Augen bei einer unter der heissen Luft ausgetrockneten Kartoffelspalte. 

Also, alles nichts für mich.
Thema ist damit erledigt.

Moment.... da lese ich gerade..... ich sollte da aber noch mal kucken....

Männer werden eben nie erwachsen.




Donnerstag, 21. Dezember 2017

Unsere Milch und die Silage


Da hatte ich nun gestern, auf Fratzelsbuch, eine wilde Diskussion entfacht.
Zugegeben, ich kenne nichts von der Materie, bin also ein völliger Laie, aber überrascht hat mich, die Wildheit und Aggressivität meiner Kontrahenten.
Diese wollten mich gleich steinigen.
Und genau DAS hat mich mißtrauisch gemacht. 
Es ging um die Steigerung der Milchproduktion durch den Einsatz von „verbessertem Mais“ bei der Herstellung der Silage.
Meines Wissens besteht eine reine Silage besteht aus Heu.
Mais gehört aber eindeutig zum Kraftfutter und hat nur Profitgedanken als Hintergrund.
Verblüfft war ich auch, das viele Menschen das Wort Silage und deren Verwendung überhaupt nicht kennen.

Silage ist das  Grünzeug, was der Bauer unter einer Wetterplane, abgedeckt mit alten Autoreifen, lagert, bis es verfault ist, um es dann zu verfuttern.
Das ganze ist im Grunde eine komplizierte Angelegenheit, nach meinem Wissensstand aber, so eine Nebensache der Bauern. 

Da wird argumentiert, das den Kühen das gut tut, sie es gern fressen und, vor allem, MEHR Milchleistung bringt.
Das kommt mir so vor, als ob man mir sagen würde, der in Folie verpackte Dreck bei den Discountern, wäre gesund und schmackhaft für uns Menschen. 

Für mich gehört eine Kuh auf die Weide.
Wenn ich hier in Bayern, im Umkreis von 50 Kilometern, nicht eine einzige Kuh im Sommer sehe, kann etwas nicht stimmen.
Dagegen, in Schleswig-Holstein, sehe ich ganze Herden.
Es scheint auch was mit der Bequemlichkeit der heutigen Landwirte zu tun zu haben.
Im Winter? 
Da gab es immer schon Futter aus dem Silo. Kein Mais als Kraftfutter. Nur, diese Silage wurde zugefüttert. 
Das andere war dann Heu.

Warum nun meine Antipathie gegen diese Silage?
Erst einmal, wird Genmanipulierter Mais verwendet.
Dazu kommt alles was grün ist, mit unter die Plane.
Auch Giftpflanzen
Nachgewiesener Massen entstehen beim Fäulnisprozess zusätzliche Gifte. 
Ist der Bauer nicht aufmerksam verfüttert er auch schon mal verschimmeltes Futter.
All dieses erzeugt bei vielen Menschen Krankheiten.
Eine grosse Zahl kann heute  keine Milch und Käse mehr vertragen.

Schon mal überlegt?
Früher holten wir am Tag 3-4 Liter Milch. 
Diese wurde roh getrunken.
Was übrig blieb, wurde sauer, kam in ein Sanitastuch und wurde am Kran zum austropfen aufgehängt.
Wunderbarer Quark war das Ergebnis.
Versuchen Sie das heute mal.
Diese weisse Flüssigkeit wird NIE mehr sauer.
Die hält ein paar Tage und verschimmelt dann.
Es gibt sogar dieses weisse Zeug, was sich im Plastik verpackt, Monate lang hält.
Es schmeckt nach nichts.
Es ist wertlos.
Und es ekelt mich vor dieser Kunstbrühe im Plastikcontainer.

Nun, es gibt aber auch andere Bauern.
Diese garantieren, das sie nur Silagefreie Milch produzieren
Molkereien verarbeiten die und daraus entsteht auch Käse.
Nicht nur das er besser schmeckt, nicht viel teurer ist, nein er ist auch noch gesünder.
Donnerwetter : Sieh mal an. 
Es geht doch !

Warum das nun alles?
Und weshalb fühlten sich einzelne Bauern von mir auf den Schlips getreten?
Weil es in meinen Augen nämlich an ihrer Interesselosigkeit mangelt mal etwas zu überdenken, zu ändern ohne gleich nach Subventionen zu schreien.

Bringt doch eine vernünftige, gesunde Milch auf den Markt.
Dann habt  ihr Absatz.
Der Verbraucher bezahlt gern etwas mehr.

Und genau so ist es mit den anderen landwirtschaftlichen Produkten.
Ein normales Huhn wiegt 3-5 Kilogramm.
Eine Suppe davon hat Fettaugen.
Was kaufe ich heute?
Ein eingefrorenes Huhn, irgendwo in der Welt aus einem Käfig, noch das blutige Schlachtwasser im Eis, mit einem Gewicht von 1 Kilo. 
Ein normales Huhn wird ca. 6-7 Jahre alt und läuft in der Gegend rum.
Die uns angebotenen sind noch kein halbes Jahr  alt und haben nie Erde unter den Füssen gehabt. 
Ein Biafrahuhn nenne ich es.
Im Topf muss man Öl rein machen, das das Wasser nicht anbrennt.
Geschmack und Fleisch gleich Null.

Manchmal denke ich, diese heutige Generation weiss überhaupt nicht mehr wie normales Essen schmeckt.
Denn sonst würden sie auch diese gefrorenen Pappscheiben, Pizza genannt, nicht bald täglich essen.
Nebenbei bemerkt, auch ich esse Pizza gerne.
Nur haben diese Supermarkterzeugnisse mit einer echten Italienischen Pizza nichts, aber auch nichts, gemeinsam.
Da liegen Welten zwischen.

Ich denke aber auch, es liegt nicht nur an den Produzenten oder Vertreibern, sondern auch an den Verbrauchern, also an uns.
Täglich staune ich über die Unwissenheit und Interesselosigkeit der Frauen beim Kauf und beim Zubereiten der täglichen Nahrung.

Nachfrage regelt das Angebot.
Und hier habe ich meine Zweifel wenn ich so um mich rum schaue ob die sich mal ändert.
Ergo:
ICH suche weiter nach guten Lebensmitteln und IHR anderen stopft das in euch rein was ihr eben nicht besser kennt.

Eigentlich schade, denn, wie gesagt:
Essen ist das zweitschönste auf der Welt.



Dienstag, 21. November 2017

Die ersten Apfelsinen


Eben war der Postbote da.
Ich habe schon auf ihn gewartet.
Ein Paket aus Mallorca.
10kg Apfelsinen und Zitronen.
Ungespritzt und frisch vom Baum.

Ab 1. November ist es wieder soweit. 
Die ersten Zitrusfrüchte werden dann geerntet.
Die ersten Navellinas sind zwar noch etwas sauer, aber so mag ich sie
Natürlich, wild und echt.

Warum kaufen eigentlich so wenig Menschen ursprüngliches Obst?
Auf das, was man gemeinhin als Apfel bezeichnet, verzichte ich schon seit rd. 25 Jahren. 
Dieses Gebilde kommt mir nur flüssig und gebrannt über die Lippen.

Wenn nun mancher sagt:
Mallorca, bah, der Preis......
Ihr werdet lachen.
Bei der Edeka kosten Zitrusfrüchte das Kilo : 2,99€ 
(und ich muss noch fahren um sie zu kaufen)
Meine, aus Mallorca, kosten das Kilo nur 2,50€ und das noch frei Haus bis zur Haustür.

Aber wem ich erzähle ich das.
Niemand versucht mal was neues.
Neues? 
Ich mache das schon seit 10 Jahren.

Im übrigen.
Ich lasse sogar manchmal Speiseeis mit köstlichen Früchten aus Mallorca kommen. 

Geht auch.