Da lese ich heute morgen in der Zeitung :
" 22% der Deutschen, nerven Hunde im Restaurant"
MICH AUCH!
Aber mit einem kleinen Unterschied!
Mehr die Besitzer und dann auch noch nie pauschal!
Dazu nachher mehr.
Es ist ein altes Diskussionsthema und auch nicht mit wenigen Worten abgehandelt.
Es wird auch keine Einigung geben, da hier Egoismus und Unüberlegtheiten mit reinspielen.
Ich möchte gleich zum Anfang MEIN Statement dazu abgeben:
Mich nerven in einem Restaurant die antiautoritär ( d.h. Unerzogenen ) von Omis und sog. Erzieherinnen betreuten, nun auch mal für einige Stunden in die Hände ihrer Eltern gefallenden, Kevins und Eva-Marias.
Vor allem wenn sie nervtötend aufschreiend, durch den Raum fegen, und die Serviererin lächelnd versucht die Speisen zu balancieren.
Ganz toll sind auch die " Kinder" die mit ihren dreckigen Schuhen auf den Polsterbänken stehen, in die Teller klatschen und vielleicht dem Nachbarn die Kleidung vollschmieren.
Alle im Restaurant sitzenden ( älteren) Damen haben in ihrem Gesicht das ( falsche) Lächeln : " ach wie süss"
ICH NICHT !
Bei den Kindern ist es wie mit den Hunden.
Die meisten bekommen in ihrem Leben so etwas wie eine Erziehung.
Wer keine bekommt, und es werden immer mehr, , geht zwar unbeschwerter durchs Leben, aber nervtötend für alle anderen.
Ich lehne unerzogen Hunde genau so ab wie unerzogene Kinder. Es sind, in meinen Augen, kleine " Monster"
Mit einem ganz kleinen Unterschied.
Kinder haben einen Verstand und entwickeln sich ( oft, nicht immer ) zu normalen Menschen.
Hunde haben keinen. Sie haben nur einen Instinkt und lernen von Menschen was sie dürfen oder nicht.
Ergo:
Mich nerven die Menschen, die einem Hund nicht beigebracht haben wie man sich benimmt.
Dan kommt immer die Aussage die mich echt nervt!
" In ein Restaurant gehört kein Hund"
Schon mal drüber nachgedacht?
Wieviele Menschen bekommen einen Hund als Therapie?
Für wie viele Menschen ist der Hund das einzige Lebewesen mit dem er sich unterhalten kann?
Darf der ältere Mensch nicht mehr in ein Restaurant? Denn wo bleibt der Hund sonst?
Vor der Tür angebunden? Zu Hause? Geht bei manchen, aber im Urlaub? ( da bricht er, in der fremden Umgebung das Zimmer ab)
Oder im Auto? Bei Minus oder Plus 30 Grad?
Wie ist es mit Hunden von Behinderten oder Blinden?
Fazit:
Kauf dein Brot und esse es zu Hause. Denn in einem Restaurant bist du nicht gern gesehen.
Dazu kommt, das es doch von vornherein klar ist, das man in bestimmten Restaurants Hunde nicht gern sieht. Das steht draussen dran und da geht man auch nicht rein.
Ist doch vollkommen in Ordnung so.
Jeder weiss Bescheid. Da dürfen eben Kinder toben und werden von Hunden nicht gestört.
Spricht man nicht manchmal über Ausgrenzung?
Natürlich, über anders aussehende oder denkende.
Ich denke , wir sollte mal über die Ausgrenzung von älteren Menschen reden.
Dieser absoluten Einstellung " kein Hund in ein Restaurant" kann ich leider nicht folgen.
Dann würde ICH sagen " auch kein nervtötendes, kreischendes Ungeheuer"
Sollte man nicht von beiden Seiten erwarten:
Kinder und Hunde haben sich so zu verhalten und benehmen das niemand anderer beim essen gestört wird!
Ich erinnere an einen Beitrag von mir hier auf diesem Blog vor einigen Wochen, als das Kleinkind die Pampers nebenan auf der Bank während des Essens gewechselt bekam, der Asch genüsslich abgewischt wurde und alles nach Scheisse stank.
( ach die lieben Kinderchen)
Ich hätte mir in diesem Moment einen " stinkenden Köter" vorgezogen.
Warum bemühen sich nicht beide Seiten Verständnis für den anderen zu zeigen und sich zu benehmen?
Es gibt da das Wort " Toleranz"!
Im übrigen, meinen Hund werden sie im Restaurant nicht bemerken.
Er ist besser erzogen als ein Kind.
Wenn man viel unterwegs ist, geht man auch viel in Restaurants essen. Und diese Erfahrungen möchte ich hier weiter geben. Es muss ja nicht jeder auf die Schnauze fallen. Interessiert ? Daneben finde ich auch alles was mit Essen und Lebensmitteln zu tun hat, als interessant und kommentierbar.
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Montag, 8. September 2014
Sonntag, 7. September 2014
So etwas braucht ein Mann...
So, nun habe ich gestern was für die Gesundheit getan.
Man soll nicht alles übertreiben.
Der Hering vorgestern reicht wieder mal für 2 Wochen.
Heute nun war ich wieder bei "Juliska" um das verlorene an Gewicht wieder bei zu holen.
" Juliska Rolle."
Das war meines Vaters Sohn sein Essen.
Gut gewürzt.
Menge ausreichend.
Innen mit einer guten Gurke bestückt.
Der Senf innen passte.
Das Wetter war herrlich.
Zum Schluss noch einen " selbstgebrannten" auf Kosten des Hauses.
Oh Ihr armen Kalorienzähler und Antifettapostel.
Eines Tages wird es euch aufgehen was ihr versäumt habt.
Ihr lebt keine Sekunde länger als ich.
Es kommt euch nur so vor.
Samstag, 6. September 2014
Man sollte öfter überlegen was man isst.
Ich sah mich zufällig morgens im Spiegel.
103 Kilo geballte Manneskraft.
Von vorn ging es ja, aber von der Seite?
Das kam aber nur von meinem Hohlkreuz!
Na ja, ehrlich wie ich zu mir selbst immer bin:
Sagen wir mal besser, 103 Kilo auf einem Haufen.
Ich beschloss, heute wird gefastet.
Oder wenigstens Kalorienarm gegessen. Allein der Vorsatz stellt doch schon eine heldenhafte Tat dar.
Mutig und stark wie ich bin, habe ich mir in meinem Restaurant die Speisenkarte angesehen.
Mein Entschluss:
Fisch ist gesund.
Es gab z. B. Heringe in Yoghurt-Sahnesauce, mit was bei.
DAS war es.
Yoghurt haben schon die Griechen gegessen, wurden gefühlte 120 Jahre alt und überlebten jede Staatspleite und lebten auch lustig weiter ohne gross Steuern zu zahlen.
Das bisschen Sahne in der Sauce ? Pffft.........
Was ein echter Mann ist, der hat ja auch Verschleiss.
Der Hering, oder sagen wir lieber die Heringsstückchen, denn der Hering war bestimmt auf alle gesundheitsbewussten Menschen dieses Restaurants aufgeteilt, wurden in einem extra Töpfchen serviert.
Aha!
Denn dann sah man nicht, das als Ersatz für den avisierten Fisch, kleingeschnittener Salat zu 50% verwendet worden war. Als Tarnung war noch war noch grüne Petersilie drüber gelegt . Der Koch hat das bestimmt bei der Bundeswehr gelernt.
MIR kam das vollkommen gelegen, denn ab und zu wollte ich Grünfutter ja auch zu mir nehmen. Eine bessere Gelegenheit gab es nicht.
Geschmacklich war es gut.
Doch ja.
Ich bekam es runter.
Was dabei?
Oh Ja!!
Bratkartoffeln der feinsten Art.
Mit Zwiebeln und Speck.
Das Schüsselchen lachte mich an, nein es glänzte mich an.
Warum habe ich eigentlich nicht gleich nur 2 Portionen Bratkartoffeln bestellt!
Ich war versöhnt.
Ach ja, da war ja noch was wegen Gewicht, Gesundheit und son Schietkram.
Damit das ganze rutschte, liefen nebenbei noch zwei halbe Liter Bier runter.
Fazit:
Doch , doch.
Konnte man mal machen.
Dabei habe ich so an meine Jugend gedacht. Denn das gab es , mangels Geld, öfter bei uns zu Hause.
Das schönste war aber, diesen abend hatte ich richtig Appetit.
Ich kann Ihnen sagen:
Ich hatte zwar nur noch ein halbes Brötchen vom Morgen übrig, aber dafür war Schinken von " Braasch" noch genügend da.
Natürlich auch was zum runterspülen.
Doch , es doch hat schon was, ab und zu etwas Kalorienbewusster zu essen.
Bin richtig stolz auf mich!
Heute ist ein neuer Tag.
Was meinen Sie was und wo ich heute essen gehe?
Ich verrate es nicht :-))))))))))
Nur so viel.
Keinen Hering!!!!!
103 Kilo geballte Manneskraft.
Von vorn ging es ja, aber von der Seite?
Das kam aber nur von meinem Hohlkreuz!
Na ja, ehrlich wie ich zu mir selbst immer bin:
Sagen wir mal besser, 103 Kilo auf einem Haufen.
Ich beschloss, heute wird gefastet.
Oder wenigstens Kalorienarm gegessen. Allein der Vorsatz stellt doch schon eine heldenhafte Tat dar.
Mutig und stark wie ich bin, habe ich mir in meinem Restaurant die Speisenkarte angesehen.
Mein Entschluss:
Fisch ist gesund.
Es gab z. B. Heringe in Yoghurt-Sahnesauce, mit was bei.
DAS war es.
Yoghurt haben schon die Griechen gegessen, wurden gefühlte 120 Jahre alt und überlebten jede Staatspleite und lebten auch lustig weiter ohne gross Steuern zu zahlen.
Das bisschen Sahne in der Sauce ? Pffft.........
Was ein echter Mann ist, der hat ja auch Verschleiss.
Der Hering, oder sagen wir lieber die Heringsstückchen, denn der Hering war bestimmt auf alle gesundheitsbewussten Menschen dieses Restaurants aufgeteilt, wurden in einem extra Töpfchen serviert.
Aha!
Denn dann sah man nicht, das als Ersatz für den avisierten Fisch, kleingeschnittener Salat zu 50% verwendet worden war. Als Tarnung war noch war noch grüne Petersilie drüber gelegt . Der Koch hat das bestimmt bei der Bundeswehr gelernt.
MIR kam das vollkommen gelegen, denn ab und zu wollte ich Grünfutter ja auch zu mir nehmen. Eine bessere Gelegenheit gab es nicht.
Geschmacklich war es gut.
Doch ja.
Ich bekam es runter.
Was dabei?
Oh Ja!!
Bratkartoffeln der feinsten Art.
Mit Zwiebeln und Speck.
Das Schüsselchen lachte mich an, nein es glänzte mich an.
Warum habe ich eigentlich nicht gleich nur 2 Portionen Bratkartoffeln bestellt!
Ich war versöhnt.
Ach ja, da war ja noch was wegen Gewicht, Gesundheit und son Schietkram.
Damit das ganze rutschte, liefen nebenbei noch zwei halbe Liter Bier runter.
Fazit:
Doch , doch.
Konnte man mal machen.
Dabei habe ich so an meine Jugend gedacht. Denn das gab es , mangels Geld, öfter bei uns zu Hause.
Das schönste war aber, diesen abend hatte ich richtig Appetit.
Ich kann Ihnen sagen:
Ich hatte zwar nur noch ein halbes Brötchen vom Morgen übrig, aber dafür war Schinken von " Braasch" noch genügend da.
Natürlich auch was zum runterspülen.
Doch , es doch hat schon was, ab und zu etwas Kalorienbewusster zu essen.
Bin richtig stolz auf mich!
Heute ist ein neuer Tag.
Was meinen Sie was und wo ich heute essen gehe?
Ich verrate es nicht :-))))))))))
Nur so viel.
Keinen Hering!!!!!
Freitag, 5. September 2014
Eine Liebeserklärung.
Da war ich gestern in einem Gasthaus essen.
Mache ich jedes Jahr.
Zuerst ganz banal.
So fängt alles immer an.
Weissbrot und Kräuterquark.
Dann Weissbrot mit selbst gemachtem Griebenschmalz.
( beide Dinge kann man auch fpr einen Euro käuflich erwerben)
Dann meine grosse Liebe.
Ein Holzfällersteak mit Bratkartoffeln.
Mit einem Knochen in der Mitte, einen Fettrand und mit Schwarte.
Gewürzt so, wie ich es nie fertig bekomme.
Oben drauf geschmelzte Zwiebeln.
Daneben Bratkartoffeln.
Mit Zwiebeln und Speck.
Fett, das einem das Wasser im Mund beim servieren zusammen lief.
Ich hätte es nie mit etwas anderem, egal was!!!!, getauscht.
Noch nicht einmal mit einer schönen Frau.
Diese Kombination des Fleisches mit den Gewürzen, das war meines.
Runter gespült wurde alles mit einem Liter Wolters Bier.
Das ich jetzt Bauchschmerzen habe ist ganz natürlich und werden im Rückblick auf den Genuss gern in Kauf genommen.
Ich weiss ja woher.
Man sollte immer aufhören wenn es am schönsten ist, aber das konnte ich nich nie.
Man sieht es mir auch an.
Ich liebe so etwas.
Essen ist das zweitschönste auf der Welt!
P.S.
Endlich habe ich vor meinem Gewissen einen Grund, weshalb die Cognacflasche ihren Platz heute abend neben mir hat.
Alkohol soll ja Fett verbrennen.
Mittwoch, 3. September 2014
Die Maischolle! Schon mal nachgedacht?
Dieses Mal ein Thema, das mich persönlich sehr interessiert, was ich aber nie so gut und ausführlich schreiben kann wie diese, mir unbekannte, Dame.
Ich habe sie gefragt, ob ich ihren Beitrag verwenden darf.
Hier die Adresse wo ich kopiert habe:
http://www.arthurstochterkochtblog.com/2014/08/wider-die-maischolle-ein-pladoyer-fur.html
Es lohnt sich das alles mal zu lesen, und manchen vermeintlichen Fischliebhaber vielleicht mal zum denken anzuregen.
Auszüge aus der Kopie:
>>Manche Menschen bekommst Du nicht mit Argumenten pro Tierschutz und contra Überfischung, die musst Du mit der kulinarischen Nase auf das Elend stoßen. Bei der vermeintlichen Köstlichkeit Maischolle gelingt das ganz einfach, es muss nur mal jemand sagen. Die Scholle ist im Mai ein schlapper Fisch. Punkt. Lasch, geschmacklos, ausgepowert vom Laichen - im glücklichsten Fall. Verkauft wird sie uns mit den Attributen "zart" (lasch!), "weich" (lasch!), "fein" (lasch!) und weiß. Was stimmt, aber weiß ist das Fleisch der Scholle zu jeder Jahreszeit, hier wird Naturgegebenes zur vermeintlichen Besonderheit, zum Verkaufsargument stilisiert unter dem Motto "Jeden Tag steht ein Dummer auf".
Der strenge Händler
Meine letzte Maischolle habe ich so um das Jahr 2002 herum gegessen, lange bevor ich begann, mich im öffentlichen Raum für gutes Essen einzusetzen. Damals sprach der Fischhändler meines Vertrauens ein paar strenge Worte mit mir. Er, der davon lebt, dass die Menschen ihm die Theke leer kaufen, verweigert sich wann immer möglich dem Verkauf der Maischolle. Du musst als Kunde schon sehr bestimmt darum bitten und am liebsten würde er den platten Fisch wohl jedem um die Ohren hauen. Und auch er bekam mich als erstes von der kulinarischen Seite mit den Worten "Scholle isst man im August, dann ist sie schmackhaft, weil fett." Natürlich wusste er bereits damals, dass er bald überhaupt keine Scholle mehr verkaufen kann, weil sie ausgefischt ist, leer, einfach weg. Dass dann seine Theke leer sein wird und sein Laden dann auch und dann ist auch der weg, so wie der Fisch.
VOM WIRTSCHAFTLICHEN UNSINN DER MAISCHOLLE
Weißt Du, wie Scholle gefischt wird?
Konventionell werden Schollen mit Baumknurren-Schleppnetzen gefischt. Dabei pflügen schwere Ketten über den Meeresboden, um die Plattfische aufzuscheuchen. Die dazugehörigen Schleppnetze haben Lochgrößen von ca. 6 - 8 cm und vernichten so die Kinderstuben der Schollen und vieler anderer Fischarten und Meeresbewohner. Wer noch so klein ist, kann nicht laichen und für Nachwuchs sorgen. Und bitte verabschiede Dich von der Illusion, dass ungewollter Beifang wieder in das Meer zurückgegeben wird. Jedenfalls nicht lebend. Alles Kleine, was sich am Grund eines solchen Schleppnetzes verfängt, wird zu Tode gedrückt und gepresst und konservativen Schätzungen zufolge ist jeder 4. gefangene Fisch lediglich als Beifang im Netz.
Maischolle schmeckt nach gar nichts und ist - was die Nachhaltigkeit in der Fischerei betrifft - eine Sackgasse. Scholle schmeckt am besten ab August, dann ist sie fett und groß. Scholle steht immer noch auf der gelben Liste des WWF, d. h. sie sollte wenig gegessen werden und wenn, dann nur mit einem Siegel für nachhaltige Fischerei und auch nur aus der Nordsee, da sich dort die Bestände wieder erholt haben.<<
Ende:
Ich kam darauf, weil hier auf jeder Speisenkarte Scholle steht und manches Gespräch am Tisch sich um die " Maischolle" dreht.
Ich kenne die Dame nicht, aber sie spricht mir aus der Seele, wenn sie dafür plädiert, das nicht nur immer die Preisgestaltung ein Thema ist, sondern auch mal WAS man kauft und isst.
Danke für die freundliche Genehmigung.
Ich habe sie gefragt, ob ich ihren Beitrag verwenden darf.
Hier die Adresse wo ich kopiert habe:
http://www.arthurstochterkochtblog.com/2014/08/wider-die-maischolle-ein-pladoyer-fur.html
Es lohnt sich das alles mal zu lesen, und manchen vermeintlichen Fischliebhaber vielleicht mal zum denken anzuregen.
Auszüge aus der Kopie:
>>Manche Menschen bekommst Du nicht mit Argumenten pro Tierschutz und contra Überfischung, die musst Du mit der kulinarischen Nase auf das Elend stoßen. Bei der vermeintlichen Köstlichkeit Maischolle gelingt das ganz einfach, es muss nur mal jemand sagen. Die Scholle ist im Mai ein schlapper Fisch. Punkt. Lasch, geschmacklos, ausgepowert vom Laichen - im glücklichsten Fall. Verkauft wird sie uns mit den Attributen "zart" (lasch!), "weich" (lasch!), "fein" (lasch!) und weiß. Was stimmt, aber weiß ist das Fleisch der Scholle zu jeder Jahreszeit, hier wird Naturgegebenes zur vermeintlichen Besonderheit, zum Verkaufsargument stilisiert unter dem Motto "Jeden Tag steht ein Dummer auf".
Der strenge Händler
Meine letzte Maischolle habe ich so um das Jahr 2002 herum gegessen, lange bevor ich begann, mich im öffentlichen Raum für gutes Essen einzusetzen. Damals sprach der Fischhändler meines Vertrauens ein paar strenge Worte mit mir. Er, der davon lebt, dass die Menschen ihm die Theke leer kaufen, verweigert sich wann immer möglich dem Verkauf der Maischolle. Du musst als Kunde schon sehr bestimmt darum bitten und am liebsten würde er den platten Fisch wohl jedem um die Ohren hauen. Und auch er bekam mich als erstes von der kulinarischen Seite mit den Worten "Scholle isst man im August, dann ist sie schmackhaft, weil fett." Natürlich wusste er bereits damals, dass er bald überhaupt keine Scholle mehr verkaufen kann, weil sie ausgefischt ist, leer, einfach weg. Dass dann seine Theke leer sein wird und sein Laden dann auch und dann ist auch der weg, so wie der Fisch.
VOM WIRTSCHAFTLICHEN UNSINN DER MAISCHOLLE
Weißt Du, wie Scholle gefischt wird?
Konventionell werden Schollen mit Baumknurren-Schleppnetzen gefischt. Dabei pflügen schwere Ketten über den Meeresboden, um die Plattfische aufzuscheuchen. Die dazugehörigen Schleppnetze haben Lochgrößen von ca. 6 - 8 cm und vernichten so die Kinderstuben der Schollen und vieler anderer Fischarten und Meeresbewohner. Wer noch so klein ist, kann nicht laichen und für Nachwuchs sorgen. Und bitte verabschiede Dich von der Illusion, dass ungewollter Beifang wieder in das Meer zurückgegeben wird. Jedenfalls nicht lebend. Alles Kleine, was sich am Grund eines solchen Schleppnetzes verfängt, wird zu Tode gedrückt und gepresst und konservativen Schätzungen zufolge ist jeder 4. gefangene Fisch lediglich als Beifang im Netz.
Maischolle schmeckt nach gar nichts und ist - was die Nachhaltigkeit in der Fischerei betrifft - eine Sackgasse. Scholle schmeckt am besten ab August, dann ist sie fett und groß. Scholle steht immer noch auf der gelben Liste des WWF, d. h. sie sollte wenig gegessen werden und wenn, dann nur mit einem Siegel für nachhaltige Fischerei und auch nur aus der Nordsee, da sich dort die Bestände wieder erholt haben.<<
Ende:
Ich kam darauf, weil hier auf jeder Speisenkarte Scholle steht und manches Gespräch am Tisch sich um die " Maischolle" dreht.
Ich kenne die Dame nicht, aber sie spricht mir aus der Seele, wenn sie dafür plädiert, das nicht nur immer die Preisgestaltung ein Thema ist, sondern auch mal WAS man kauft und isst.
Danke für die freundliche Genehmigung.
Dienstag, 2. September 2014
Fehmarn: Petersdorf, Dorfkrug
Heute musste ich einkaufen fahren.
Mein Gasthaus nebenan hat Ruhetag, also, wenn ich nun mal in Petersdorf bin, kann ich auch wieder einmal im Dorfkrug essen.
Gleich vorweg.
Nichts hat sich hier verändert.
Hier ist die Zeit stehen geblieben. Genau so hatte ich ihn in Erinnerung.
Immerhin bin ich mir nicht so ganz im klaren welche Wertung ich treffen soll.
Diese sollte jeder für sich finden.
Lage:
im Prinzip gut, weil keinerlei Durchgangsverkehr, Parkmöglichkeiten satt und der nebenliegende Dorfteich zum anschliessenden Spaziergang einlädt.
Das Ambiente:
Tja, ....... Würde man es mir abnehmen wenn ich die Betonung auf " Krug" legte?
Sauberkeit:
soweit ersichtlich, ja.
Speisekarte:
sehr Fischlastig, aber damit wirbt er ( und finde ich gut ) und hat auch genügend anderes im Angebot.
Plus:
die Preisgestaltung etwa 10-20% unter der ortsüblichen Marke.
Auf den Tellern mengenmässig immer ausreichend.
Geschmacksmässig Durchschnitt.
Eigentlich nichts zu bemeckern.
Denke mal, alle die hier täglich essen gehen stehen auf der Devise:" Geiz ist geil" dann übersieht man vieles und ist schnell zufrieden.
Denn am PLV ist nichts aus zu setzen.
Im einzelnen.
Als Statement. Vom eintreten, Platz nehmen, bestellen, anfertigen, essen, bezahlen und wieder auf die Strasse treten: 30 Minuten. Und alles ohne Hektik oder drängeln.
Was für MD Kunden.
Sie sitzen, der Wirt steht neben ihnen , fragt das Getränk ab, ich wusste was ich wollte, ab gings.
In sehr kurzer Zeit steht das Bier da, und gleichzeitig auch der Salatteller vom Essen einschl. Besteck.
Bei mir, und auch an den Tischen gegenüber, rollte dann das Hauptgericht an, wenn sie ihren Salat etwa zur Hälfte gegessen haben.
Der Erfolg, bei kleinen Tischen und mehreren Personen kann sein, das das Gericht vor dem Gast steht und er in der linken Hand den Salatteller in der Luft hält und mit der rechten davon abschöffelt, weil er nicht weiss wohin damit.
Interessant für mich waren die Gäste.
Meist 60+ , zu 90% bekannt und täglich dort zum essen , ausnahmslos Touristen.
Der Salat war ein Beistellsalat wie erwartet. Hätte ich auch drauf verzichten können. Nicht erwähnenswert. Das Dressing hätte was gebracht, wenn man dem mal etwas Aufmerksamkeit widmen würde.
Der Service ist auch gleichzeitig der Besitzer. Im nachhinein kam noch eine freundliche Dame hinzu.
Er selbst auch sehr freundlich, kommt auch einige male nachfragen ob der Gast zufrieden ist.
Sie brauchen nur aufmerksam zu schauen, und schon kommt der Kassenbon einschl. eines Glases Schnaps ( der gut schmeckte!) mit der Rechnung.
Ich hatte ein Pils, der halbe liter zu 3,50€
1 Hüftsteak mit Bratkartoffeln und Salat zu 12,80€
Das Essen selbst?
Das Fleisch...... Gut? Na ja. Schlecht? Nöööööö.
Sehr viel angeschmelzte frische Zwiebeln ( habe ich gern)
Das einzige was mir auffiel, mich persönlich aber nicht störte, war, als ich mit essen fertig war, hätte man mit dem restlichen Öl auf dem Teller noch bei einem Kleinwagen einen Ölwechsel machen können.
Die anderen Gerichte an den Nebentischen sahen ebenfalls nicht schlecht aus.
Sie bezahlen und gehen.
Das war es.
Kurz und schmerzlos.
Notwendige Aufgabe erfüllt auf beiden Seiten erfüllt.
Empfehlung?
Na ja. Oder sagen wir mal so.
Warum nicht?
Mein Gasthaus nebenan hat Ruhetag, also, wenn ich nun mal in Petersdorf bin, kann ich auch wieder einmal im Dorfkrug essen.
Gleich vorweg.
Nichts hat sich hier verändert.
Hier ist die Zeit stehen geblieben. Genau so hatte ich ihn in Erinnerung.
Immerhin bin ich mir nicht so ganz im klaren welche Wertung ich treffen soll.
Diese sollte jeder für sich finden.
Lage:
im Prinzip gut, weil keinerlei Durchgangsverkehr, Parkmöglichkeiten satt und der nebenliegende Dorfteich zum anschliessenden Spaziergang einlädt.
Das Ambiente:
Tja, ....... Würde man es mir abnehmen wenn ich die Betonung auf " Krug" legte?
Sauberkeit:
soweit ersichtlich, ja.
Speisekarte:
sehr Fischlastig, aber damit wirbt er ( und finde ich gut ) und hat auch genügend anderes im Angebot.
Plus:
die Preisgestaltung etwa 10-20% unter der ortsüblichen Marke.
Auf den Tellern mengenmässig immer ausreichend.
Geschmacksmässig Durchschnitt.
Eigentlich nichts zu bemeckern.
Denke mal, alle die hier täglich essen gehen stehen auf der Devise:" Geiz ist geil" dann übersieht man vieles und ist schnell zufrieden.
Denn am PLV ist nichts aus zu setzen.
Im einzelnen.
Als Statement. Vom eintreten, Platz nehmen, bestellen, anfertigen, essen, bezahlen und wieder auf die Strasse treten: 30 Minuten. Und alles ohne Hektik oder drängeln.
Was für MD Kunden.
Sie sitzen, der Wirt steht neben ihnen , fragt das Getränk ab, ich wusste was ich wollte, ab gings.
In sehr kurzer Zeit steht das Bier da, und gleichzeitig auch der Salatteller vom Essen einschl. Besteck.
Bei mir, und auch an den Tischen gegenüber, rollte dann das Hauptgericht an, wenn sie ihren Salat etwa zur Hälfte gegessen haben.
Der Erfolg, bei kleinen Tischen und mehreren Personen kann sein, das das Gericht vor dem Gast steht und er in der linken Hand den Salatteller in der Luft hält und mit der rechten davon abschöffelt, weil er nicht weiss wohin damit.
Interessant für mich waren die Gäste.
Meist 60+ , zu 90% bekannt und täglich dort zum essen , ausnahmslos Touristen.
Der Salat war ein Beistellsalat wie erwartet. Hätte ich auch drauf verzichten können. Nicht erwähnenswert. Das Dressing hätte was gebracht, wenn man dem mal etwas Aufmerksamkeit widmen würde.
Der Service ist auch gleichzeitig der Besitzer. Im nachhinein kam noch eine freundliche Dame hinzu.
Er selbst auch sehr freundlich, kommt auch einige male nachfragen ob der Gast zufrieden ist.
Sie brauchen nur aufmerksam zu schauen, und schon kommt der Kassenbon einschl. eines Glases Schnaps ( der gut schmeckte!) mit der Rechnung.
Ich hatte ein Pils, der halbe liter zu 3,50€
1 Hüftsteak mit Bratkartoffeln und Salat zu 12,80€
Das Essen selbst?
Das Fleisch...... Gut? Na ja. Schlecht? Nöööööö.
Sehr viel angeschmelzte frische Zwiebeln ( habe ich gern)
Das einzige was mir auffiel, mich persönlich aber nicht störte, war, als ich mit essen fertig war, hätte man mit dem restlichen Öl auf dem Teller noch bei einem Kleinwagen einen Ölwechsel machen können.
Die anderen Gerichte an den Nebentischen sahen ebenfalls nicht schlecht aus.
Sie bezahlen und gehen.
Das war es.
Kurz und schmerzlos.
Notwendige Aufgabe erfüllt auf beiden Seiten erfüllt.
Empfehlung?
Na ja. Oder sagen wir mal so.
Warum nicht?
Montag, 1. September 2014
Fehmarn: 4 beinige Enten im alten Zollhaus
Gestern nun schaute ich an mich runter.
Mein Hund bestimmt auf mich rauf.
Ich sah ihn nicht. Er war unter meinem Bauch.
Entschluss stand fest:
Heute mal etwas weniger Kalorien. Wir sind an der Küste. Also Fisch. Mal etwas saures.Basta!
In de Gaststätte, Bier stand da.( konnte mich nicht dazu überwinden Wasser zu trinken, denn das habe ich ja bald täglich von oben) die Karte aufgeschlagen in der Hand.
Neben mir eine junge, reizende Servierkraft, harrend meiner Wünsche.
Ich: " Also ich hätte gern die Heringe und ein paar Bratkartoffeln"
Sie: " ???????????" In ihren Augen las ich, " Biste krank?"
Ihr Blick irritierte mich.
Aus Verlegenheit schaute ich zu Boden. Dort sass mein Dackel. Auch der kuckte so komisch.
Haben Sie schon mal in fragende Dackelaugen geschaut?
Es überkam mich.
" Ach nee, heute ist ja Sonntag, ich nehme dann doch lieber die halbe Ente"
Unzufrieden mit mir ob meines schwachen Willenskraft bei der Essenswahl, aber als ich in die Augen meines Hundes sah, doch zufrieden.
( Diese Viecher verstehen alles. Glaube ich bald)
Die halbe Ente kam.
Angerichtet wie ich sie kenne.
Mit der Birne, dem Rotkraut, den Kroketten, auf einer Warmhalteplatte um sich genüsslich dem Mahl hinzugeben.
Das tat ich dann auch.
Mittendrin, ging mir so etwas durch den Kopf.
Eine Ente hat doch zwei Beine.
Oder?
Eine halbe Ente ist dann doch auch nur 1 Keule mit dem anhängenden Teil des Körpers wo man die Füllung drin versteckt.
Oder?
Warum lagen auf meiner Platte aber nun ZWEI Beine?
Versehen des Services? In der Runde war keine weitere Person zu sehen die Ente ass.
Versehen der Küche? glaube ich nicht. Dazu sind die zu perfekt.
Grübel. Grübel.
Da ich aber in der Jugend gelernt habe seinen Teller leer zu essen, habe ich es auch geschafft. ( Mein Begleiter bekommt immer etwas eingepackt. Nie viel. Nur ein Bröckchen als Belohnung das man ihn unter dem Tisch nicht bemerkt. Darauf wartet er dann draussen vor der Tür)
Dem Anstand folgend und nicht als verfressen da zu stehen, habe ich eine Krokette in der Schale gelassen.
Nun habe ich die ganze Nacht meine Probleme gehabt.
Ente ist ja kein Fleisch. Habe ich nun, meinem Vorsatz folgend, trotzdem Kalorienarm gegessen ?
Warum hat eine halbe Ente zwei Beine?
Wieviel Beine hatte das Tier denn im ganzen gehabt?
Ob es hier an der Küste eine Neuzüchtung gibt mit 4 Beinen?
Seltsam alles.
Und das ohne viel Alkohol getrunken zu haben.
Mein Hund bestimmt auf mich rauf.
Ich sah ihn nicht. Er war unter meinem Bauch.
Entschluss stand fest:
Heute mal etwas weniger Kalorien. Wir sind an der Küste. Also Fisch. Mal etwas saures.Basta!
In de Gaststätte, Bier stand da.( konnte mich nicht dazu überwinden Wasser zu trinken, denn das habe ich ja bald täglich von oben) die Karte aufgeschlagen in der Hand.
Neben mir eine junge, reizende Servierkraft, harrend meiner Wünsche.
Ich: " Also ich hätte gern die Heringe und ein paar Bratkartoffeln"
Sie: " ???????????" In ihren Augen las ich, " Biste krank?"
Ihr Blick irritierte mich.
Aus Verlegenheit schaute ich zu Boden. Dort sass mein Dackel. Auch der kuckte so komisch.
Haben Sie schon mal in fragende Dackelaugen geschaut?
Es überkam mich.
" Ach nee, heute ist ja Sonntag, ich nehme dann doch lieber die halbe Ente"
Unzufrieden mit mir ob meines schwachen Willenskraft bei der Essenswahl, aber als ich in die Augen meines Hundes sah, doch zufrieden.
( Diese Viecher verstehen alles. Glaube ich bald)
Die halbe Ente kam.
Angerichtet wie ich sie kenne.
Mit der Birne, dem Rotkraut, den Kroketten, auf einer Warmhalteplatte um sich genüsslich dem Mahl hinzugeben.
Das tat ich dann auch.
Mittendrin, ging mir so etwas durch den Kopf.
Eine Ente hat doch zwei Beine.
Oder?
Eine halbe Ente ist dann doch auch nur 1 Keule mit dem anhängenden Teil des Körpers wo man die Füllung drin versteckt.
Oder?
Warum lagen auf meiner Platte aber nun ZWEI Beine?
Versehen des Services? In der Runde war keine weitere Person zu sehen die Ente ass.
Versehen der Küche? glaube ich nicht. Dazu sind die zu perfekt.
Grübel. Grübel.
Da ich aber in der Jugend gelernt habe seinen Teller leer zu essen, habe ich es auch geschafft. ( Mein Begleiter bekommt immer etwas eingepackt. Nie viel. Nur ein Bröckchen als Belohnung das man ihn unter dem Tisch nicht bemerkt. Darauf wartet er dann draussen vor der Tür)
Dem Anstand folgend und nicht als verfressen da zu stehen, habe ich eine Krokette in der Schale gelassen.
Nun habe ich die ganze Nacht meine Probleme gehabt.
Ente ist ja kein Fleisch. Habe ich nun, meinem Vorsatz folgend, trotzdem Kalorienarm gegessen ?
Warum hat eine halbe Ente zwei Beine?
Wieviel Beine hatte das Tier denn im ganzen gehabt?
Ob es hier an der Küste eine Neuzüchtung gibt mit 4 Beinen?
Seltsam alles.
Und das ohne viel Alkohol getrunken zu haben.
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