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Montag, 9. Juni 2014

Viechtach: Blosserberger Keller


Da hat  nun auf dem ehemaligen Festplatz jemand etwas gebaut. Lange genug war es ein Abstellplatz. 

Ich versuchte es im Dezember 2013 dort.

Wuchtig, vornehm, imposant. Mit Geld wurde nicht gespart. Ein Trumm von Bau.
Parkplatz reichlich vorhanden.
Da es Hanglage ist, kann man sein Auto so parken, das  man keine Stufen steigen braucht.

In der Mitteletage das Restaurant. Mehrere Räume. Tische gut eingedeckt. Doch, doch  , von aussen schon was dahermachend, und durch die Fenster sehend, keine Konkurrenz hier in dieser Gegend.

Am Eingang eine Speisenkarte. Aufgeteilt, mit mundartlichen Worten, die einzelnen Gruppen.
Na ja, das Angebot riss mich nicht vom Hocker. Das hat jede Gastwirtschaft auch. Standard Auswahl. Wohltuend das Preisgefüge. Das bewegt sich, für diese Gegend hier, im Mittelfeld und durchaus nicht überzogen.

Es war 17 Uhr, und lt. Anschlag gab es warmes Essen um diese Zeit.

Die Aussentür auf. Das erste was ich sah: Toiletten im Keller. Also, Leute daran denken. Omi wird Probleme bekommen.
Innen eine echte Wohlfühlatmosphäre. Alles aufgeteilt. Keine Halle, sondern gemütliche Essgruppen.

Wir zwei beide also rein. Die Servicedame, sah uns, schaute mich an. Ich wusste was kam.
" Ich möchte gern was essen, darf ich mit meinem Hund mich irgendwo niederlassen?" 
" Ach das tut uns leid. Wir haben heute Abend alles schon ausgebucht."
" ne, ne nicht heute Abend, ich würde jetzt gern was essen"
" auch das tut mir leid, es ist leider nicht ein einziger Platz frei"
??????????
17 Uhr! 
Geschätzte Räume ca. 4
An Gästen: Niemand! Menschenleer! 

Na gut. Muss ich akzeptieren.
Ob mein Outfit nicht den Vorstellungen der Dame entsprach, oder ob mein Dackel nicht angenehm war, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wir sind gegangen.
Es wurde auch nicht aus Höflichkeit gesagt " ach kommen sie doch  ein anderes mal oder Mittags vorbei"

Wir sind dann zur " Iglhaut" gegangen und haben ein Rinderfilet gegessen deren Qualität der Blosserberger Keller nie erreichen wird. Dort wird das  Restaurant vom nebenliegenden  Metzger bewirtschaftet. 

Das war es eben.
Z.Zt. muss jeder man mal dahin. Man spricht über dieses Haus.  Die Gäste werden über Weihnachten dort hinrennen.

Bei dieser Speisenkarte und der Nachfrage habe ich so meine Bedenken. Letztendlich muss sich diese Investition auch einmal amortisieren.

Sicher ist nur.
Von meinem Geld wird nicht ein einziger Euro dorthin fliessen.
Nicht mal weil wir dort nicht angenehm waren, sondern wie und warum ich wieder gehen musste.

Viel Glück " Blosserberger Keller" 
Ihr braucht mich ja nicht !