Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Montag, 30. Juni 2014

Was bekomme ich da eigentlich für mein Geld?

Nun war ich heute nach längerer Zeit wieder einmal einkaufen.
Da ich für die paar Tage meines Hierseins nicht viel brauche und das nächste Geschäft von mir das " Kaufland" ist, war er es genau das richtige.
Flaschen auch gleich mitgenommen. 
Mein Auto stand ja wieder einmal etwas weg von mir, also 2 mal laufen.
Meinem Hund Bescheid gesagt, und los.

Unterwegs überlegt was ich esse ich heute?

Die Flaschen abgegeben. 
Dafür habe ich nun die Dinger in den Keller gebracht, gesammelt, Reste auf den Kellerboden gelaufen, sie wieder aus dem Keller geholt, zwei mal zum Auto marschiert, dann extra einen Einkaufswagen von weither geholt, eingepackt, zum Leergutschalter gelaufen, mich dort eine viertel Stunde angestellt um letztendlich freudestrahlend einen Gutschein in Höhe von 2,10€ in Empfang zu nehmen.
Da das Flaschen sammeln sowieso der größte Schwachsinn des Jahrhunderts ist ( hat mit Umweltschutz nicht das geringste zu tun. Im Gegenteil!) dachte ich so bei mur, das war es denn wohl auch für mich.

Fleischtheke.
BITTE?
Das Pfund Gehackte zu 1,25€.
Schweineschnitzel das Pfund zu 1,99€
Äh?
Beim Gehackten kann ich den Preis noch nachempfinden. Irgendwie muss man ja die Abfälle verwerten. 
Aber Schnitzelfleisch?
Wenn ich da denke, abzgl. Steuer, Zwischenhändler, Metzger, Transport, Gewinnspanne, Verpackung und Werbung, und, und.
Was bekommt denn der Bauer für das Pfund?
Womit hat der die " arme Sau" denn gefuttert.
O.k. Das ein Schwein mindestens ein Jahr alt sein muss, das hat sich in der modernen Neuzeit sowieso erledigt. Heute braucht man für diese geschmackslosen, ausgemergelten Tiere nur noch 6 Monate.
Aber auch in dieser Zeit müssen sie versorgt werden.

Irgendwas ist hier faul.
Entweder mit dem Preis oder der Ware.

Für mich ist das nichts.

Und wieder einmal kommt mir dieser verfluchte Spruch in den Sinn:
" Geiz ist geil"

Im stillen dachte ich an das ewige jammern. 
Oh was sind wir arm. Das Leben ist ja soooooo teuer.
Das Fleisch bestimmt nicht.